Italien

Bestechungsprozess gegen Silvio Berlusconi vertagt

Ein Bestechungsprozess gegen den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ist unmittelbar nach der Wiederaufnahme vertagt worden.

Allerdings legte die Mailänder Justiz laut Medienberichten einen Terminkalender für die nächsten Monate vor - seinem eigenen Wunsch entsprechend soll der "Cavaliere" nun fast immer montags vor Gericht erscheinen. Am Freitag hielt Berlusconi sich wegen des Libyen-Sondergipfels der Europäischen Union in Brüssel auf.

Die Verteidiger des 74-Jährigen hatten schon vor einer Woche erklärt, der Ministerpräsident wolle sich im Gerichtssaal persönlich verteidigen, sei allerdings nur montags abkömmlich. Am 6. April soll das spektakulärste Verfahren gegen Berlusconi beginnen: der "Ruby"-Prozess - wegen Amtsmissbrauchs und bezahlten Geschlechtsverkehrs mit einer zur Tatzeit minderjährigen Marokkanerin.