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Schüsse bei Demo

Proteste Jemenitische Sicherheitskräfte haben nach Augenzeugenberichten das Feuer auf demonstrierende Regierungsgegner eröffnet. Die landesweiten Proteste waren vermutlich die größten seit Beginn der Unruhen vor einem Monat, mehrere hunderttausend Menschen nahmen daran teil. In der Hafenstadt Aden beschossen Sicherheitskräfte Demonstranten, die versuchten, Fotos von Präsident Ali Abdullah Saleh abzureißen. Sechs Demonstranten wurden verletzt, einer davon schwer.

Saudi-Arabien Mit einem massiven Sicherheitsaufgebot haben die Behörden in Saudi-Arabien auf den Aufruf zu einem "Tag des Zorns" reagiert. In der Hauptstadt Riad waren Polizisten vom Morgen an im Einsatz, um mögliche Proteste zu unterbinden. An einer Moschee, vor der eine Demonstration beginnen sollte, kontrollierten hunderte Polizisten Passanten und Autofahrer. Über das Online-Netzwerk Facebook hatten Unbekannte zu Demonstrationen nach dem Freitagsgebet aufgerufen.