Bevölkerungszahl

Nur in Berlin und Hamburg steigen die Einwohnerzahlen

Die Bevölkerungszahl in Deutschland ist unter die 82-Millionen-Grenze gefallen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten am 31. März dieses Jahres 81,9 Millionen Menschen in der Bundesrepublik, 260 000 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

Einzig in den Stadtstaaten Berlin (0,3 Prozent) und Hamburg (0,5 Prozent) wuchs die Einwohnerzahl, hieß es in Wiesbaden.

Besonders betroffen von den sinkenden Einwohnerzahlen seien die östlichen Bundesländer. So verloren die Länder Sachsen-Anhalt 1,3 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 1,0 Prozent, Thüringen 0,9 Prozent und Sachsen 0,7 Prozent ihrer Einwohner. Auffällig seien aber auch die abnehmenden Bevölkerungszahlen in Ländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein, in denen die Bevölkerung in den vergangenen 20 Jahren bisher durchgehend gewachsen war.

Ende 1990 hatte das gerade wiedervereinigte Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts 79,8 Millionen Einwohner. Durch Zuwanderung in den 90er-Jahren besonders aus Osteuropa und dem ehemaligen Jugoslawien wurde im Jahr 2002 mit 82,5 Millionen der bisher höchste Bevölkerungsstand erreicht.