PolitikNews

Brasilien: Dilma Rousseff als Präsidentin vereidigt

Brasilien

Dilma Rousseff als Präsidentin vereidigt

In Brasilien ist Dilma Rousseff als erste Präsidentin des Landes vereidigt worden. Die 63 Jahre alte Politikerin der brasilianischen Arbeiterpartei trat die Nachfolge von Luiz Inácio Lula da Silva an. Rousseff war seine Wunschkandidatin für die Nachfolge. Rousseff ist die erste Präsidentin in der Geschichte des Landes. Rousseff fehlen zwar das Charisma und die Volkstümlichkeit ihres Vorgängers, doch sie gilt als gradlinige, kompetente und unbestechliche Technokratin.

Niederlande

Wilders kündigt Buch gegen "Islamisierung" an

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders will im Jahr 2011 mit einem islamkritischen Buch international und insbesondere in den USA Furore machen. "Das Buch ist vor allem für den amerikanischen Markt bestimmt, und es geht darum, wie wir die Islamisierung weltweit besser bekämpfen können", sagte Wilders der niederländischen Zeitung "De Telegraaf". Der Chef der Partei für die Freiheit (PVV) will mit der Veröffentlichung die weltweite Ausbreitung der von ihm gegründeten International Freedom Alliance zur Zurückdrängung des Islam fördern.

Nigeria

Tote bei neuen Anschlägen zu Silvester

Bei neuen Anschlägen sind in der nigerianischen Hauptstadt Abuja nach Medienberichten etwa 30 Menschen ermordet worden. Eine Bombe explodierte laut der Internetzeitung "Next" auf dem Markt eines Kasernengeländes. Dort hatten sich zahlreiche Menschen versammelt, die unter freiem Himmel Silvester feiern wollten. Augenzeugen hätten von mindestens 20 Toten berichtet, unter ihnen auch zahlreiche Frauen und Kinder. Die Behörden bestätigten bis Sonnabendnachmittag elf Tote.

Elfenbeinküste

Politiker sieht bereits "Bürgerkriegssituation"

Die Elfenbeinküste befindet sich nach Ansicht eines engen Verbündeten des Oppositionspolitikers Alassane Ouattara bereits in einer "Bürgerkriegssituation". Guillaume Soro, der von Ouattara nach dessen Sieg bei der Präsidentenwahl zum Ministerpräsidenten ernannt worden war, sagte: "Entweder helfen wir beim Aufbau der Demokratie in der Elfenbeinküste oder wir stehen gleichgültig daneben und erlauben, dass die Demokratie gemeuchelt wird." Bereits zuvor hatten die Vereinten Nationen gewarnt, dass es in dem einst geteilten Land wieder zu einem Bürgerkrieg kommen könnte.