SPD streitet erneut über Umgang mit der Linkspartei

Andrea Ypsilanti, hessische SPD-Chefin, wirbt weiter für eine Zusammenarbeit mit den Linken in Hessen. "Wir dürfen die Linken nicht dämonisieren", sagte sie am Samstag. Inhaltlich könne sich die SPD mit der Linken treffen, bei Unterschieden müsste man sich jedoch klar abgrenzen. Ypsilanti war mit Plänen für ein rot-rot-grünes Bündnis in Hessen im April am Widerstand aus den eigenen Reihen gescheitert.

Peter Struck, SPD-Fraktionschef im Bundestag, verlangt dagegen eine schärfere Abgrenzung von der Linkspartei. Das Treffen junger SPD-Abgeordneter mit Linken-Parlamentariern vor einigen Tagen sei "Kinderkram" gewesen, sagte Struck der "Bild am Sonntag". Auch der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Klaas Hübner, forderte ein Ende der Kontakte mit der Linkspartei.