Schwarz-Grün regiert Frankfurt am Main

Die Bankenmetropole Frankfurt am Main wird erstmals von einem schwarz-grünen Bündnis regiert.

Frankfurt/M. - Die Bankenmetropole Frankfurt am Main wird erstmals von einem schwarz-grünen Bündnis regiert. Die beiden Parteien hätten sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, bestätigte der Vorstandssprecher der Grünen, Olaf Cunitz. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks sollen künftig drei Dezernate an die Grünen gehen. CDU und Grüne verfügen seit der Kommunalwahl vom 26. März über eine Mehrheit von drei Sitzen im 93köpfigen Stadtparlament. Dort regiert derzeit noch ein loses Viererbündnis aus Christ- und Sozialdemokraten, Grünen und FDP. Eine schwarz-grüne Koalition muß noch von den Parteigremien am 18. Mai bestätigt werden.

Schwarz-grüne Koalitionen hat es bisher weder auf Landes- noch auf Bundesebene in Deutschland gegeben, auch wenn sich Politiker dafür aussprechen. Auf kommunaler Ebene (zum Beispiel in Kiel, Köln, Kassel, Bad Homburg und Essen) gab und gibt es seit einiger Zeit rund zwei Dutzend schwarz-grüne Bündnisse, am häufigsten in Nordrhein-Westfalen. BM