PolitikNews

Deutschland: Regierung warnt weiter vor Kreuzfahrten vor Somalia

Regierung warnt weiter vor Kreuzfahrten vor Somalia

Die Bundesregierung hat nochmals dringend von Kreuzfahrten im Piratengebiet vor Somalia abgeraten. Ein Schutz für Urlaubsschiffe könne nicht gewährleistet werden, betonte das Verteidigungsministerium gestern in Berlin. Verteidigungsminister Franz Josef Jung empörte sich nicht nur über die Vergnügungsreisen, sondern auch darüber, dass im Piratengebiet am Horn von Afrika immer noch Segelregatten starteten. Dies sei "hoch riskant und fahrlässig", sagte der CDU-Politiker.

Mehrheit mit Netanjahus Politik unzufrieden

Sechs Wochen nach dem Amtsantritt von Benjamin Netanjahu sind einer Umfrage zufolge mehr als die Hälfte der Israelis mit der Politik ihres Ministerpräsidenten unzufrieden. In einer gestern veröffentlichten Erhebung äußerte nicht einmal jeder Dritte (28 Prozent) Zustimmung zu dem Regierungschef. 52 Prozent erklärten, sie seien mit Netanjahu nicht zufrieden.

Vier Menschen bei Selbstmord-Anschlag getötet

Bei einem Selbstmordanschlag vor dem Innenministerium der russischen Teilrepublik Tschetschenien sind gestern vier Menschen getötet worden. Neben dem Attentäter starben bei der Bombenexplosion in der Hauptstadt Grosny zwei Polizisten und ein Passant. Es war der erste tödliche Bombenanschlag seit dem offiziellen Ende des russischen Militäreinsatzes in Tschetschenien vor einem Monat.

Journalistin Saberi nach Ausreise aus dem Iran in Wien

Die US-iranische Journalistin Roxana Saberi ist nach ihrer Ausreise aus dem Iran gestern in Wien eingetroffen. Die 32-jährige Reporterin war Anfang der Woche nach mehr als drei Monaten Haft aus einem Gefängnis in Teheran entlassen worden. Im Iran war Saberi Spionage vorgeworfen worden. Ein Gericht verurteilte sie zu acht Jahren Gefängnis. Ein Berufungsgericht reduzierte die Hafttrafe am Montag jedoch auf eine zweijährige Bewährungsstrafe.

Deutscher zu beigeordnetem UN-Generalsekretär ernannt

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Deutschen Franz Baumann zum Beauftragten für die Ausrichtung großer UN-Konferenzen ernannt. Baumann löse den Äthiopier Yohannes Mengesha im Amt des beigeordneten Generalsekretärs für die Generalversammlung und Konferenzmanagement ab, erklärte das deutsche UN-Verbindungsbüro gestern.