Frank Dornseif

Wer Frank Dornseif besucht, muss Zeit mitbringen. Immer wieder nimmt seine Geschichte eine neue Volte, immer wieder hält man den Atem an.

-Wer Frank Dornseif besucht, muss Zeit mitbringen. Immer wieder nimmt seine Geschichte eine neue Volte, immer wieder hält man den Atem an. Da ist der Anschlag, der ihn ausgerechnet am Tag seines Abflugs aus Afghanistan am 7. Juni 2003 trifft. Und da sind seine Versuche, nach der Rückkehr aus Kabul wieder im nordhessischen Frankenberg Fuß zu fassen. Früher spielte er Fußball und Tischtennis oder fuhr mit seiner Kawasaki über die sanften Hügel und durch die scharfen Kurven des Ederberglandes. Jetzt musste er seine Pensionierung erstreiten und Fachgutachten heranschleppen, statt sich um seine Therapie zu kümmern.