Stephan Müller

Stephan Müller macht keinen Hehl daraus - die Gespräche mit dem Psychologen haben ihm geholfen.

-Stephan Müller macht keinen Hehl daraus - die Gespräche mit dem Psychologen haben ihm geholfen. Drei Wochen war er im Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg. Zu berichten hatte er genug. Alle Meldungen von Attentaten in Afghanistan landeten bei Müller. Oft half er auch selbst, Verletzte zu versorgen. Einmal war ein Mädchen darunter. Auf der Suche nach Brennholz war es von seinen Eltern in ein Minenfeld geschickt worden. Gefragt, warum sie das Kind der Gefahr aussetzten, sagten die Eltern: "Es ist nur ein Mädchen." Besuchern zeigt Müller eine Fotocollage - sie zeigt Schnappschüsse aus seinem Einsatz in Bosnien.