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Iran wollte Rakete für Atomsprengköpfe umrüsten

Iran wollte Rakete für Atomsprengköpfe umrüsten

Der Iran hat offenbar versucht, eine Langstreckenrakete vom Typ Schahab 3 heimlich für Atomsprengköpfe umzurüsten. Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hat den Mitgliedsstaaten nach Angaben von US-Diplomaten Fotos und andere Dokumente vorgelegt, die den angeblichen Umbau beweisen sollen. Der Iran wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die Beweise seien gefälscht.

Weltfriedenstag: Nato ordnet Kampfpause in Afghanistan an

Das Nato-Oberkommando in Afghanistan hat zum Weltfriedenstag heute eine Einstellung sämtlicher Offensiven der internationalen Truppen im Lande angeordnet. Es schloss sich damit einem Aufruf von Präsident Hamid Karsai an, der am Freitag sowohl einheimische als auch internationale Einheiten um Respektierung des Sondertages der Vereinten Nationen gebeten hatte. Am Samstag erklärte dann auch ein Sprecher der Taliban, man werde an diesem Tag die Waffen ruhen lassen.

Pakistan duldet keine Verletzung seiner Souveränität

Pakistans neuer Präsident Asif Ali Zardari hat angekündigt, keine weiteren US-Militäreinsätze im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus auf seinem Staatsgebiet zu akzeptieren. "Wir werden die Verletzung unserer Souveränität und territorialen Integrität durch irgendeinen Staat bei der Bekämpfung des Terrorismus nicht tolerieren", sagte Zardari.

Afghanistan: Taliban-Offensive gegen Bundeswehr befürchtet

In Afghanistan rechnen westliche Geheimdienste jetzt mit einer Großoffensive der Taliban gegen die Stützpunkte der Bundeswehr. Die zunehmenden Raketenangriffe auf die nördlichen Camps der Deutschen in Kundus und Faisabad seien "Vorboten und Zeichen an der Wand", erklärten deutsche und amerikanische Geheimdienstler übereinstimmend in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Die Taliban und al-Qaida würden "vehement" versuchen, Einfluss auf die im Oktober anstehenden Entscheidungen des Bundestags zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zu nehmen, um sie "zu kippen".