Wetter

Siebenschläfertag: Für den Sommer sieht es recht gut aus

Zum Besuch von Elizabeth II. bietet Deutschland der Königin britisch-heimisches Regenwetter.

Doch das Hoch „Zoe“ verdrängt die Wolken von Tief „Otto“, die Temperaturen steigen. Im Süden werden es bis Freitag bis 29 Grad, im Norden bleiben noch länger Schauer möglich. Für Berlin sind am Donnerstag eine Tageshöchsttemperatur von 21 Grad angekündigt, am Freitag 23 Grad. An beiden Tagen bleibt es aber bedeckt, Freitagabend ist leichter Regen möglich.

Nach dem Sommeranfang am vergangenen Sonntag – dem längsten Tag des Jahres – folgt auch am Sonnabend ein wichtiges Datum: Siebenschläfer. Er ist durch Bauernregeln bekannt. Etwa: „Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“ Die Meteorologen sagen für Berlin fast den ganzen Sonnabend über leichten Regen und Regenschauer voraus – bei Temperaturen bis 23 Grad.

Die Regel muss verändert werden

So könnte man meinen, dass der Sommer ins Wasser fällt. Doch die Siebenschläferregel ist mit Vorsicht zu genießen. Zum einen existiert die Bauernregel seit Jahrhunderten und seit der gregorianischen Kalenderreform von 1582 – damals ließ man zehn Tage wegfallen – gilt die Regel genau genommen für den 7. Juli. Zudem ergaben Wetteranalysen, dass nicht ein einzelner Tag ausschlaggebend ist für das nachfolgende Wetter, sondern ein Zeitraum von sechs Tagen. Die Siebenschläferregel stimmt also für die Zeit vom 5. bis 10. Juli. Tatsächlich hat die Bauernregel dann eine wenn auch nicht absolute Bedeutung: Das Wetter dieser Phase setzt sich in 60 bis 70 Prozent der Fälle fort, so die Meteorologen. Wie das Wetter Anfang Juli sein wird, dazu äußern sich Experten bislang noch ungern. Zu unsicher ist eine Vorhersage über rund 14 Tage. Unter Vorbehalt kann man sagen: Zwischen dem 5. und 10. Juli werden die Temperaturen um 25 Grad liegen – und es ist sonnig. Das ist doch keine schlechte Aussicht.