Kamerafallen

Selfies aus der Serengeti

Nah, näher, klick: Tausende Male sind Tiere der Serengeti in den vergangenen Jahren in Fotofallen getappt.

Viele der Selfies sind unglaublich niedlich, andere Zeugnis erbitterter Kämpfe. Forscher hoffen, aus den Bildern auf Veränderungen in der Savanne schließen zu können. Die Nase eines neugierigen Geparden in Großaufnahme, die langen Wimpern einer Antilope im Gegenlicht, das faltige Hinterteil eines Nilpferds: Gleichermaßen überraschende wie entzückende Einblicke in das Tierleben der ostafrikanischen Serengeti bietet eine neue Fotodatenbank. Wissenschaftler haben dafür zusammen mit 28.000 freiwilligen Helfern rund 1,2 Millionen Aufnahmen von Kamerafallen ausgewertet und katalogisiert. Die Bilder stammen von 225 Kamerafallen in einem 1125 Quadratkilometer großen Gebiet des Nationalparks, berichten die Forscher von der University of Minnesota in Minneapolis.

( dpa )