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Nepal: Leiche deutscher Touristin nach sechs Wochen gefunden ++ Österreich: Frau in Hängematte von Steinsäule erschlagen ++ China: Mindestens 431 Tote nach Schiffskatastrophe

Leiche deutscher Touristin nach sechs Wochen gefunden

Rund sechs Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal haben Rettungskräfte im Langtang-Tal die Leiche einer deutschen Touristin geborgen. Das Beben der Stärke 7,8 hatte in der beliebten Wanderregion Erdrutsche und Lawinen ausgelöst. Seit Donnerstag suchten Einsatzkräfte der nepalesischen Armee dort wieder nach Vermissten. Bis Sonnabend bargen sie 53 Tote. Außer der toten Deutschen, über deren Identität nichts mitgeteilt wurde, seien auch die Leichen zweier spanischer Touristen gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Damit stieg die Zahl der ausländischen Erdbebenopfer in Nepal auf 79. Helfer setzten die Suche am Sonntag fort.

Frau in Hängematte von Steinsäule erschlagen

Eine Frau aus Bayern ist im Innsbrucker Waltherpark in einer Hängematte von einer umstürzenden Steinsäule erschlagen worden. Der Freund der 32-Jährigen hatte ein Ende der Hängematte mit einem Seil an der Säule befestigt. Das Pärchen hatte in der Nacht zum Sonnabend rund 15 Minuten in der Hängematte zwischen einem Baum und der Säule eines Brunnens gelegen, als diese sich aus der Verankerung löste und samt einer Statue auf die Frau stürzte. Sie erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der 24-jährige Mann aus Innsbruck blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen eingeleitet, sagte ein Sprecher der Tiroler Polizei.

Mindestens 431 Tote nach Schiffskatastrophe

Bei der schwersten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten sind höchstwahrscheinlich alle 442 Vermissten ums Leben gekommen. Am Sonntag stieg die Zahl der auf dem Jangtse tödlich verunglückten Menschen auf 431, wie staatliche chinesische Medien berichteten. An Bord des Touristenschiffes „Stern des Orients“ waren 456 Menschen, nur 14 überlebten. Elf Menschen wurden noch vermisst. Nach Ansicht von Rettungskräften besteht keinerlei Aussicht, dass sie den Unfall überlebt haben. Das 2200 Tonnen schwere Schiff war am Montagabend bei Jianli in der zentralchinesischen Provinz Hubei im Sturm gekentert. Unter den Opfern waren meist ältere Touristen.