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Deutschland: TV-Aufruf bringt keine heiße Spur im Fall Inga ++ Costa Rica: 34-Jährige bringt Sechslinge zur Welt ++ Niederlande: Skandalarzt soll einen Hirnschaden haben

TV-Aufruf bringt keine heiße Spur im Fall Inga

Ein Fahndungsaufruf im Fernsehen nach der vermissten fünf Jahre alten Inga aus Schönebeck hat laut Polizei einen neuen Schub an Hinweisen ergeben. Nach der MDR-Sendung „Kripo live“ vom Sonntagabend sei eine Vielzahl Hinweise eingegangen, sagte Polizeisprecher Marc Becher am Montag. Auch die vergangene Woche eingerichtete Internetseite habe dazu beigetragen. Eine heiße Spur zu Ingas Verbleib sei bisher nicht dabei. Am Mittwoch ist noch ein Aufruf bei der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ geplant. „Wir erhoffen uns den einen Hinweis, der uns weiterbringt“, sagte Becher. Inga war am 2. Mai in einem Waldstück bei Stendal verschwunden.

34-Jährige bringt Sechslinge zur Welt

Eine 34-Jährige hat in Costa Rica Sechslinge zur Welt gebracht. Die zwei Mädchen und vier Jungen wiegen zwischen 900 und 1100 Gramm, wie das Krankenhaus nach einem Bericht der Zeitung „La Nación“ Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte. Die Kaiserschnittgeburt sei erfolgreich verlaufen. Der Zustand der Mutter, die sich in der 28. Schwangerschaftswoche befunden habe, ist dem Bericht zufolge stabil. Für die Entwicklung der Frühchen seien die ersten drei Tage nach der Geburt entscheidend, hieß es weiter. Die Babys würden in unterschiedlichen Krankenhäusern versorgt. Es soll die erste Geburt von Sechslingen in dem mittelamerikanischen Land sein.

Skandalarzt soll einen Hirnschaden haben

Ein wegen schwerer Fehldiagnosen angeklagter niederländischer Arzt leidet nach Aussagen seines Verteidigers an einem Hirnschaden. Der Schaden sei eine Folge eines Autounfalls im Jahre 1990, erklärte der Anwalt Peter Plasman am Montag in Arnheim zu Beginn des Berufungsverfahrens gegen den Arzt. Dieser war auf Anraten seines Verteidigers nicht vor Gericht erschienen. Der 69 Jahre alte Neurologe, der auch jahrelang an mehreren deutschen Kliniken gearbeitet hatte, war im vergangenen Jahr wegen schwerer Misshandlung zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Die Berufungsrichter müssen nun klären, ob er zurechnungsfähig war.