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Gespielt: Al Pacino war nach „Pate“-Erfolg überfordert ++ Gesagt: David Lynch führt Regie bei „Twin Peaks“ -Fortsetzung ++ Gekickt: Prinz Harry verabschiedet sich aus Neuseeland ++ Getraut: Luxemburgs Regierungschef heiratet Lebenspartner

Al Pacino war nach „Pate“-Erfolg überfordert

US-Schauspieler Al Pacino konnte mit seinem plötzlichen Ruhm nach dem Erfolg des Mafia-Epos „Der Pate“ wenig anfangen. „Ich wurde aus einer Kanone geschossen“, sagte der 75-Jährige dem britischen „Telegraph“. „Ich wusste nicht, was von mir erwartet wurde. Ich weiß es immer noch nicht“, sagte Pacino. Er spielte in dem Film von Francis Ford Coppola aus dem Jahr 1972 den Mafioso Michael Corleone. „Der Pate“ war 1973 für elf Oscars nominiert und gewann drei, darunter für den besten Film.

David Lynch führt Regie bei „Twin Peaks“ -Fortsetzung

Jetzt also doch: David Lynch, vor einem Vierteljahrhundert Regisseur der Kultserie „Twin Peaks“, wird auch bei der lange erwarteten Fortsetzung Regie führen. „Liebe Twitter-Freunde, die Gerüchte sind nicht so, wie sie scheinen – es passiert noch einmal. ‚Twin Peaks‘ kommt wieder“, twitterte der 69-Jährige am Sonnabend. Dass er auch Regie führen wird, bestätigte wenig später der Sender Showtime. Lynch war erst vor einem Monat ausgestiegen, weil nicht genug Geld zur Verfügung stehe. Branchenkenner vermuten jetzt, dass Lynch noch einmal gut nachverhandelt habe.

Prinz Harry verabschiedet sich aus Neuseeland

Mit dem Siegtor bei einem Fußballspiel hat Prinz Harry sich aus Neuseeland verabschiedet. Der 30-Jährige kickte am Sonnabend in einem Fünf-Mann-Team und erzielte kurz vor Abpfiff das 7:6. Auf dem Rücken trug der Enkel der britischen Königin den Familiennamen „Wales“. Harry hatte während seiner acht Tage in Neuseeland unter anderem an einem traditionellen Haka-Tanz teilgenommen und war in einem Maori-Kanu gepaddelt. Er war aus Australien gekommen, wo er zum Abschluss seiner zehnjährigen Militärkarriere unter anderem Anti-Terror-Einsätze geübt hatte.

Luxemburgs Regierungschef heiratet Lebenspartner

Als erster Regierungschef in der Europäischen Union hat Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel eine Homoehe mit seinem langjährigen Lebenspartner geschlossen. Der 42-Jährige und der belgische Architekt Gauthier Destenay gaben sich am Freitag im Rathaus von Luxemburg das Jawort. In dem Großherzogtum können sich homosexuelle Paare seit Anfang dieses Jahres das Jawort geben. Für die EU ist Bettels Homoehe eine Premiere, nicht aber für ganz Europa: Die seit 2009 amtierende isländische Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardóttir heiratete ihre Partnerin im Jahr 2010.