Nachrichten

Aus aller Welt

Recycling: Das Verschrotten der „Costa Concordia“ beginnt ++ Trennung: Scheidungsquote steigt bei schwerer Krankheit der Frau ++ Entschuldigung: Schulschwänzer erfinden ihre eigene Entführung ++ Verurteilung: Babyleichen eingefroren: Verteidigung geht in Revision

Das Verschrotten der „Costa Concordia“ beginnt

Das Unglückschiff „Costa Concordia“ kann nun verschrottet werden. Der Kreuzfahrtkoloss erreichte am Dienstag laut Nachrichtenagentur Ansa sein endgültiges Ziel im Hafen von Genua, wo das Schiff in den kommenden Monaten von 250 Arbeitern auseinandergebaut werden soll. Das Schiff war bereits vor zehn Monaten vom Unglücksort vor der Insel Giglio nach Genua gebracht worden, seither wurden Einrichtung und andere Gegenstände von Bord entfernt.

Scheidungsquote steigt bei schwerer Krankheit der Frau

Bei schwerer Krankheit können sich ältere Männer darauf verlassen, dass ihre Frau ihnen beisteht. Wenn aber die Frau Krebs, einen Infarkt oder einen Hirnschlag bekommt, geht die Ehe manchmal in die Brüche, so eine US-Studie, in der zwei Jahrzehnte lang 2700 Ehen beobachtet wurden. Die Scheidungsquote stieg um sechs Prozent bei schwerer Krankheit der Frau. Auf die Studie weist die Zeitschrift „Psychologie Heute“ hin.

Schulschwänzer erfinden ihre eigene Entführung

Zwei zwölf und 15 Jahre alte Ausreißer aus Tschechien haben sich, als sie in Mitterteich (Oberpfalz) von der Polizei erwischt wurden, eine Ausrede einfallen lassen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie erzählten, sie seien von Unbekannten betäubt und entführt worden. Als ein Dolmetscher den Jüngeren ausführlich befragte, gab der zu, dass die beiden die Schule schwänzten, über die Grenze trampten und dann aus Angst vor den Eltern die Geschichte erfanden.

Babyleichen eingefroren: Verteidigung geht in Revision

Im Fall der in Kühltruhen in Siegen und Bonn entdeckten Babyleichen will die Verteidigung gegen das Urteil Revision einlegen, teilte der Anwalt der 32-Jährigen am Dienstag mit. Das Landgericht Siegen hatte die Frau wegen „versuchten Totschlages durch Unterlassen“ zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert. Die Frau befinde sich jetzt in einer stationären Psychotherapie.