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Abschied: Letzter Auftritt für Talk-Ikone Letterman ++ Aufstieg: Kunsthochschule würdigt Kanye West mit Ehrendoktor ++ Angebot: Prinz Harry bekommt Hilfe beim Deutschlernen ++ Ableben: Schauspielerin Elizabeth Wilson gestorben

Letzter Auftritt für Talk-Ikone Letterman

Die Nachricht kam per Telefon, kurz vor Beginn der Aufzeichnung einer „Late Show With David Letterman“. „Es war großartig“, sagte Moderator Letterman zum Chef des TV-Senders CBS, Leslie Moonves. „Aber ich gehe in den Ruhestand.“ Rund ein Jahr später macht der Star-Moderator seine Ankündigung am nächsten Mittwoch (20. Mai) wahr: Nach mehr als 30 Jahren führt die Late-Night-Ikone ein letztes Mal durch die Show. Mehr als 6000 Stunden Sendung hat Letterman in all der Zeit produziert und blieb dabei stets ruhig, höflich und trocken witzig.

Kunsthochschule würdigt Kanye West mit Ehrendoktor

Musiker und Modedesigner Kanye West, 37, hat Medienberichten zufolge nun einen Doktortitel. Das School of the Art Institute in Chicago habe dem Rapper am Montag die Ehrendoktorwürde verliehen, berichteten mehrere US-Medien. West hielt bei der Zeremonie mit Doktorhut und Talar eine kurze Rede. Der Musiker und Modeschöpfer provoziere mit seiner Arbeit kulturelle Diskussionen, hieß es zur Begründung auf der Website der Kunsthochschule. „Er ist ein Anwalt der Bildung, ein Denker und Macher.“

Wests Ehefrau, TV-Sternchen Kim Kardashian, gratulierte auf Twitter.

Prinz Harry bekommt Hilfe beim Deutschlernen

Prinz Harry spräche gern Deutsch – und Hilfe ist nicht weit: Das Londoner Goethe-Institut steht dem 30-Jährigen gern zur Seite. Harry hatte sich während seines Neuseeland-Besuchs als Fan der deutschen Sprache geoutet. „Delighted to oblige!“, übersetzt etwa „Wir stehen sehr gerne zu Diensten“, twitterte daraufhin am Dienstag das Goethe-Institut in der britischen Hauptstadt, das die Aufgabe hat, im Ausland deutsche Kultur und Sprache zu vermitteln. Dazu gab es einen Link zur Anmeldung für Deutschkurse. Rundum-Service für den Prinzen.

Schauspielerin Elizabeth Wilson gestorben

US-Schauspielerin Elizabeth Wilson ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Sie sei bereits am Sonnabend in einem Krankenhaus in New Haven in Connecticut verschieden, sagte eine Sprecherin ihrer Familie am Montag. Im Laufe ihrer Karriere erwarb sich Wilson einen Ruf als talentierte Charakterdarstellerin. Denkwürdig war unter anderem ihre Rolle in dem Film „Die Reifeprüfung“ von 1967, in dem sie die Mutter eines von Dustin Hoffman verkörperten Uniabsolventen spielte. 1972 brachte Wilson ihre Darbietung im Broadway-Stück „Sticks and Bones“ einen Tony Award ein.