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Deutschland: C&A muss Kundin Schmerzensgeld zahlen ++ Italien: Marine findet Wrack des Unglücksfrachters ++ Spanien: Entlaufener Schimpanse auf Mallorca tot aufgefunden

C&A muss Kundin Schmerzensgeld zahlen

Die Modekette C&A muss einer 67-jährigen Kundin, die gegen eine Glastür geprallt war, rund 1100 Euro zahlen. Das Amtsgericht Düsseldorf verurteilte das Unternehmen am Donnerstag zur Zahlung von Schmerzensgeld, Schadenersatz und Anwaltskosten (Az.: 50 C 9301/14). Die Rentnerin war in Düsseldorf gegen eine nur teilweise geöffnete Glasschiebetür der dortigen Filiale geprallt. Sie zog sich Schürfwunden und Prellungen zu, eine Zahnbrücke zerbrach. Das Kaufhaus habe die Glastür nicht erkennbar markiert und so gegen seine Verkehrssicherungspflicht verstoßen, argumentierte die Klägerin und bekam Recht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Marine findet Wrack des Unglücksfrachters

Die italienische Marine hat im Mittelmeer das mutmaßliche Wrack des Flüchtlingsschiffs lokalisiert, bei dessen Untergang im April hunderte Menschen ertranken. Das 25 Meter lange blaue Wrack sei 85 Seemeilen vor der libyschen Küste in 375 Metern Tiefe gefunden worden, erklärte die Marine am Donnerstag. Der mit geschätzten 750 Menschen völlig überladene Kutter war von Libyen aus in See gestochen und in der Nacht zum 19. April gesunken. Die italienische Küstenwache barg 24 Tote. Nur 28 Menschen überlebten. Der tunesische Kapitän des Flüchtlingsschiffs wurde wegen vielfachen Totschlags und Beihilfe zur illegalen Einwanderung festgenommen.

Entlaufener Schimpanse auf Mallorca tot aufgefunden

Nach der Flucht eines Schimpansen-Paars aus einem Safari-Zoo auf der spanischen Ferieninsel Mallorca ist auch das Männchen tot. Medien berichteten, die Polizei habe den Kadaver am Donnerstagmorgen im Abwasserbecken einer Kläranlage entdeckt. Der Menschenaffe sei wahrscheinlich ertrunken. Die Schimpansen Adán (Adam) und Eva waren am Montag getürmt, nachdem sie einige Gitterstäbe ihres Käfigs im Tierpark bei Sa Coma an der Ostküste der Insel zerbrochen hatten. Sie hätten dann andere Tiere angegriffen und mit ihrem aggressiven Verhalten Touristen und Angestellte in Angst und Schrecken versetzt. Eva wurde in der Nähe des Zoos erschossen.