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Südafrika: Mann erstreitet Recht auf Sterbehilfe – und stirbt ++ China: Inoffizielle Wetterprognosen werden bestraft ++ Deutschland: Zwei Kängurus aus Gartengrundstück ausgebüxt

Mann erstreitet Recht auf Sterbehilfe – und stirbt

Ein Krebspatient in Südafrika hat sich das Recht auf Sterbehilfe erstritten und ist am Tag der Urteilsverkündung eines natürlichen Todes gestorben. Der 65-jährige Robin Stransham-Ford sei im Kreise seiner Angehörigen friedlich eingeschlafen, teilte seine Familie am Donnerstag mit. Ob er noch vor Bekanntgabe des Urteils starb, blieb unklar. Ein Gericht in Pretoria hatte entschieden, dass Stransham-Ford aktive Sterbehilfe oder Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen könne. Dem Urteil zufolge hätte ein Arzt dem an Prostatakrebs im Endstadium leidenden Mann eine Giftspritze bereitstellen oder selbst verabreichen können, ohne dafür bestraft zu werden.

Inoffizielle Wetterprognosen werden bestraft

Peking hat am Freitag die Verbreitung von inoffiziellen Wetterprognosen verboten. Mit der Verordnung soll nach Angaben der chinesischen Wetterbehörde die Verbreitung falscher Informationen sowie das Auslösen allgemeiner Panik verhindert werden. Demnach droht Einzelpersonen oder Organisationen, die unautorisiert das Wetter vorhersagen, eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 7300 Euro. Verstöße, die zu Verlusten führten, würden strafrechtlich verfolgt. Hintergrund ist der staatlichen Zeitung „Global Times“ zufolge ein falscher Supertaifun-Alarm in den sozialen Medien im März. Viele Chinesen brachen damals ihre Reisepläne in die Provinz Fujian ab.

Zwei Kängurus aus Gartengrundstück ausgebüxt

Zwei abenteuerlustige Kängurus haben im Taunus Polizei und Helfer auf Trab gehalten. Die zwei privat gehaltenen Ausflügler waren in Kronberg (Hessen) von einem Gartengrundstück durch ein offen stehendes Tor ausgebüxt, wie die Polizei Eschborn am Freitag mitteilte. Eine Passantin hatte die Tiere entdeckt und die Beamten gerufen. Eins der Kängurus schnappte die Polizei und eine Tierrettungsgruppe am Freitagmorgen im Ortsteil Oberhöchstadt. Von dort aus ging es in den Opel-Zoo Kronberg, wo das Tier auf die Rückkehr in seinen Garten wartete. Den zweite Ausreißer entdeckten die Besitzer wenig später selbst. Verletzt wurde niemand.