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Schottland: Suche nach Nessie jetzt bei Googlemaps möglich ++ Indien: Neu Delhi hat jetzt die erste Busfahrerin ++ Indonesien: US-Paar auf Bali wegen Mordes verurteilt

Suche nach Nessie jetzt bei Googlemaps möglich

Wer schon immer mal nach dem berühmten Seeungeheuer Nessie in Schottland fahnden wollte, muss dafür jetzt nicht mal mehr den Schreibtisch verlassen. Google ist mit Kameras über den Loch Ness in den Highlands gefahren, seit Dienstag können Internetnutzer über den Dienst Street View den See erkunden und sogar abtauchen. Ein Zufall dürfte der Starttermin nicht sein: Am Dienstag vor 81 Jahren, am 21. April 1934, erschien in der „Daily Mail“ das vielleicht berühmteste Foto, das angeblich Nessie zeigen soll. Die Tourismusagentur VisitScotland erhofft sich von den virtuellen Touren regen Zulauf am echten Loch Ness.

Neu Delhi hat jetzt die erste Busfahrerin

Indiens Hauptstadt Neu Delhi hat ihre erste Busfahrerin: Vankadarath Saritha sieht sich als Vorreiterin für Frauenrechte. „Ich werde besonders auf die Sicherheit meiner weiblichen Fahrgäste achten“, sagte die 30-Jährige am Dienstag. Nach der tödlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in einem Bus hatte die Regierung versprochen, Delhi solle sicherer werden. Busfahrerinnen seien ein erster Schritt, sagte Verkehrsminister Gopal Rai. Allerdings bewarben sich einem Sprecher der staatlichen Busgesellschaft DTC zufolge nur sieben Kandidatinnen für den Posten. In Indien arbeiten nur wenige Frauen als Chauffeurinnen.

US-Paar auf Bali wegen Mordes verurteilt

Wegen Mordes hat ein Gericht auf der indonesischen Ferieninsel Bali ein Paar aus den USA zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Beide wurden am Dienstag für schuldig befunden, die 62 Jahre alte Mutter der Frau im vergangenen August nach einem Streit mit einem Aschenbecher und einer Obstschale erschlagen zu haben. Die Leiche wurde später in einem Koffer entdeckt, den das Pärchen in einem Taxi zurückließ. Während der Mann 18 Jahre hinter Gitter muss, erhielt seine Freundin zehn Jahre.

Der Täter hatte vor Gericht ausgesagt, er habe nur seine schwangere Freundin vor der rabiaten Mutter beschützen wollen, aber keine Tötungsabsicht gehabt.