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Costa Rica: „Isis“ wird von UN-Liste für Hurrikans gestrichen ++ Deutschland: Mann fährt vor Café in eine Gästegruppe ++ Italien: Ausstellung des Turiner Grabtuchs eröffnet

„Isis“ wird von UN-Liste für Hurrikans gestrichen

Die UN-Wetterorganisation WMO hat den Namen „Isis“, der unter anderem eine Bezeichnung für die Dschihadistenorganisation „Islamischer Staat“ (IS) ist, von einer Liste von Namen zur Benennung pazifischer Wirbelstürme gestrichen. Auf der alphabetischen Hurrikan-Namensliste für den östlichen Nordpazifik wurde „Isis“, zugleich Name einer Göttin der ägyptischen Mythologie, durch „Ivette“ ersetzt, wie WMO-Sprecherin Clare Nullis am Freitag mitteilte. Die Entscheidung fiel demnach bei einer Sitzung im mittelamerikanischen Costa Rica. Die WMO hält für große Wirbelstürme mehrere alphabetische Namenslisten vor.

Mann fährt vor Café in eine Gästegruppe

Ein 42-Jähriger Autofahrer ist am Sonntagabend nach Polizeiangaben vor einem Café in Nürnberg mit seinem Wagen in eine Gruppe von Gästen gefahren und hat dabei drei Menschen verletzt. Einer von ihnen, ein 37 Jahre alter Mann, schwebte in Lebensgefahr, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer absichtlich gehandelt habe. Nach Zeugenaussagen habe der Fahrer seinen Wagen zurückgesetzt und versucht zu flüchten, sagte der Sprecher weiter. Er konnte demnach aber wenige hundert Meter weiter festgenommen werden. Das Motiv des Mannes war zunächst unklar.

Ausstellung des Turiner Grabtuchs eröffnet

Die erste öffentliche Ausstellung des Turiner Grabtuchs nach mehr als fünf Jahren ist mit einer Messe offiziell eröffnet worden. In dem Gottesdienst mit dem Erzbischof von Turin wurde die Ikone am Sonntagmorgen feierlich enthüllt. Bis zum 24. Juni können Besucher im Dom der italienischen Metropole das Grabtuch bewundern. Die Stadt erwartet mehr als eine Million Besucher. „La sacra Sindone“, wie die Ikone auf italienisch genannt wird, wurde zuletzt 2010 öffentlich ausgestellt. Der Stoff wird von vielen Gläubigen als Grabtuch Jesu verehrt, allerdings gibt es Zweifel an seiner Authentizität. Papst Franziskus will das berühmte Stück Stoff am 21. Juni besuchen.