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Arizona: Lebenslange Haft für Frau wegen Sexualmordes ++ Washington: Im Frachtraum eines Jets eingeschlafen – Notlandung ++ Indien: Bauern sollen Zug als Entschädigung bekommen ++ Australien: „Arschloch“-SMS: Klage gegen Entlassung verloren

Lebenslange Haft für Frau wegen Sexualmordes

Wegen des brutalen Sexualmordes an ihrem Lebensgefährten ist eine 34-jährige Frau in den USA zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer Begnadigung verurteilt worden. Die Leiche wies 27 Stichwunden sowie einen Kopfschuss und eine durchschnittene Kehle auf. Jodi Arias habe ein „besonders grausames“ Verbrechen begangen, urteilte das Gericht von Maricopa County im US-Bundesstaat Arizona.

Im Frachtraum eines Jets eingeschlafen – Notlandung

Eine Boeing 737 hat in Seattle (US-Bundesstaat Washington) notlanden müssen, weil sich ein Flughafenmitarbeiter im Frachtraum aufhielt – er war vor dem Start eingeschlafen. Der Kapitän leitete die Notlandung ein, als er Geräusche aus dem Bauch des Jets hörte, wie es in einem Blogbeitrag der Fluggesellschaft Alaska Airlines vom Montagabend (Ortszeit) heißt. Der Frachtraum hat einen Druckausgleich und ist beheizt.

Bauern sollen Zug als Entschädigung bekommen

Mit einer ungewöhnlichen Anordnung übt ein indisches Gericht Druck auf die Bahn aus: Wenn zwei Bauern nicht endlich ausstehendes Geld für ihr Land erhalten, sollen sie einen ganzen Zug bekommen, berichtet die „Times of India“. Die staatliche Eisenbahn kaufte Ackerland der beiden schon vor 17 Jahren, um die Strecke zwischen Una und Amb bauen zu können. Dafür sollten die Bauern rund 50.000 Euro bekommen. Doch die Bahn habe bislang nicht gezahlt.

„Arschloch“-SMS: Klage gegen Entlassung verloren

Eine Australierin schickte ihrem Chef versehentlich eine SMS, in der sie ihn als „totales Arschloch“ bezeichnete. Als sie den Fehler bemerkte, entschuldigte sie sich und schrieb, ihr Humor gehe manchmal mit ihr durch. Als die Frau gefeuert wurde, klagte sie gegen die Kündigung. Erfolglos, wie der Medienkonzern News Corp am Dienstag berichtete. Bei der SMS handele es sich nicht um eine „scherzhafte Beleidigung“, sondern um eine verletzende Wertung.