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Pakistan: Mann soll Verlobte und neun Verwandte getötet haben ++ Russland: Meisterdresseur kritisiert radikale Tierschützer ++ USA: Kalifornien verteidigt Zwang zum Wassersparen

Mann soll Verlobte und neun Verwandte getötet haben

Weil sie ihn nicht heiraten wollte, soll ein Mann in Pakistan seine ehemalige Verlobte und neun Mitglieder ihrer Familie getötet haben. Der 25-Jährige steht im Verdacht, am Sonntag in das Haus der Frau in der nordwestpakistanischen Provinz Khyber-Pakhtunkhwa eingedrungen zu sein und die Familie im Schlaf getötet zu haben wie die Polizei mitteilte. Unter den Opfern waren zwei Kinder und vier Frauen. Der Verdächtige steht der Polizei zufolgte auch im Verdacht, vor sechs Monaten seine Eltern und zwei Brüder ermordet zu haben, die sich geweigert haben sollen, die Forderungen des Brautvaters zu erfüllen. Der mutmaßliche Täter war am Montag auf der Flucht.

Meisterdresseur kritisiert radikale Tierschützer

Der russische Meisterdompteur Edgard Sapaschny, 38, sieht in „radikalen Tierschützern“ eine große Gefahr für die Kunst der Dressur. „Dresseure leisten sehr viel Nützliches beim Zusammenspiel von Tier und Mensch. Ich denke auch an Hunde, die Blinde führen, Lawinenopfer finden, Sprengstoff und Drogen aufspüren“, sagte der Direktor des Großen Moskauer Zirkus’. „Es ist klar, dass wir Gewalt gegen Tiere im Zirkus ablehnen. Es gibt schlechte Beispiele. Aber ich wehre mich dagegen, wenn radikale Tierschützer dagegen kämpfen, dass Menschen und Tiere zusammenleben“, sagte Sapaschny vor einer Aufführung am Sonntag.

Kalifornien verteidigt Zwang zum Wassersparen

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hat die in seinem US-Bundesstaat wegen der Dürre verhängten Zwangsmaßnahmen zum Wassersparen verteidigt. „Der Klimawandel ist kein Scherz“, sagte Brown dem US-Fernsehsender ABC mit Blick auf die Trockenheit in seinem Staat. Er sprach von einem „Alarmsignal“, das in der gesamten Welt gehört und beachtet werden müsse. Brown hatte am Mittwoch per Dekret Dringlichkeitsmaßnahmen verhängt, mit denen der Wasserverbrauch in Kalifornien dem 40-Millionen-Einwohner-Staat um ein Viertel gesenkt werden soll. Grund dafür sei, dass kein Ende der derzeitigen Trockenheit in Kalifornien in Sicht sei.