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Großbritannien: Teenager entwirft die neue Pfund-Münze ++ Frankreich: Versicherung zahlt 650 Euro an Brustimplantate-Opfer ++ USA: Ein Toter und fünf Verletzte: Amokläufer gefasst

Teenager entwirft die neue Pfund-Münze

Rose, Distel, Lauch und Klee umrahmt von einer königlichen Krone: So sieht das Motiv auf der neuen, zwölfeckigen Ein-Pfund-Münze aus, die 2017 in Großbritannien eingeführt wird. Das Motiv wurde von einem 15-Jährigen Schüler aus der englischen Stadt Walsall entworfen, wie das Finanzministerium in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Die Pflanzen stehen für England, Schottland, Wales und Nordirland. David Pearce hat sich damit gegen mehr als 6000 andere Vorschläge durchgesetzt. Sie sollten Großbritannien symbolisieren. Die eingesendeten Motive zeigten unter anderem Tee, Fahnen, das britische Wetter, Seebrücken und die Rolling Stones.

Versicherung zahlt 650 Euro an Brustimplantate-Opfer

Im Skandal um verpfuschte Brustimplantate hat die Versicherung an fast 4500 Opfer eine Entschädigung in Höhe von insgesamt knapp drei Millionen Euro ausbezahlt. Zuvor konnten die Frauen ihre Ansprüche geltend machen, berichtete der Versicherer Alliance France am Mittwoch in Paris. Im Durchschnitt haben die Opfer damit wenig mehr als 650 Euro bekommen. Frankreich war 2010 Ausgangspunkt des Skandals um Brustimplantate mit medizinisch nicht zugelassenem Silikon. Von den schadhaften Produkten des Herstellers PIP waren Hunderttausende betroffen, in Deutschland wurde die Zahl von Frauen mit PIP-Implantaten auf mehr als 5000 geschätzt.

Ein Toter und fünf Verletzte: Amokläufer gefasst

Ein Amokläufer hat im US-Staat Arizona einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, konnte später aber in einem Vorort von Phoenix gefasst werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sein Motiv blieb zunächst unklar. Auch war nicht bekannt, ob der Mann seine Opfer kannte oder zufällig ausgewählt hatte. Die Fahndung nach ihm hatte den Vorort Mesa für einige Stunden in Angst und Schrecken versetzt. Spezialkräfte riegelten einige Gegenden ab; die Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Der Amoklauf hatte den Angaben zufolge mit einem Streit in einem Motelzimmer in Mesa begonnen.