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Fund: Drei weitere Leichen aus Air-Asia-Wrack geborgen ++ Umfrage: Mehrheit der Deutschen spricht mit ihrem Auto ++ Sperrung: Radfahrer löst Chaos auf Düsseldorfer Bahnhof aus

Drei weitere Leichen aus Air-Asia-Wrack geborgen

Elf Wochen nach dem Absturz einer Air-Asia-Maschine in Indonesien haben Rettungskräfte drei weitere Leichen geborgen und zur Identifizierung nach Surabaya gebracht. Sie seien in dem Wrack gewesen, das in etwa 30 Metern Wassertiefe in der Javasee zwischen Indonesien und Singapur liegt, sagte der Einsatzleiter der nationalen Rettungsbehörde, Suryadi Supriyadi, dem Sender TV One am Dienstag. Damit seien 106 der 162 Insassen gefunden worden. Das Flugzeug war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya nach Singapur abgestürzt. Die Unglücksursache ist noch unklar. Der Pilot hatte um Erlaubnis gebeten, ein Gewitter zu umfliegen.

Mehrheit der Deutschen spricht mit ihrem Auto

Die meisten Autofahrer in Deutschland haben eine so innige Beziehung zu ihrem Wagen, dass sie manchmal mit ihm reden. Bei einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Internetportals mobile.de machten zwei Drittel (61 Prozent) keinen Hehl daraus. Ein Drittel (34 Prozent) der Befragten lobt das Auto hin und wieder oder redet ihm gut zu, ein Viertel (24) hat sich schon einmal bei ihm bedankt. Aufs Auto geschimpft hat bereits jeder Fünfte (19 Prozent), jeder Zehnte (10 Prozent) entschuldigte sich bei seinem fahrbaren Untersatz. 17 Prozent begrüßen und verabschieden ihren Wagen. An der repräsentativen Umfrage nahmen 1009 Erwachsene teil, davon 827 Autobesitzer.

Radfahrer löst Chaos auf Düsseldorfer Bahnhof aus

Ein unvorsichtiger Fahrradfahrer hat für Chaos auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof am Montagabend gesorgt. Zeugen hätten einen Menschen mit Fahrrad auf den Gleisen gesichtet, der einige Hundert Meter vom Bahnhof entfernt wohl den Weg abkürzen wollte, berichtete die Bundespolizei. Der Lokführer einer S-Bahn habe seinen Zug deshalb scharf abbremsen müssen. Aufgrund eines technischen Defekts riss beim Wiederanfahren der S-Bahn eine Oberleitung. Die etwa 150 Fahrgäste in dem Zug wurden von der Feuerwehr und Bahn-Mitarbeitern zum Bahnhof gebracht. Verletzt wurde niemand. Der Hauptbahnhof wurde für zwei Stunden gesperrt.