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Myanmar: Mehr als 50 Tote bei einem Fährunglück ++ Portugal: Strafe für Polizist wegen Striptease mit Dienstwaffe

Mehr als 50 Tote bei einem Fährunglück

Vor der Küste des südostasiatischen Landes Myanmar (ehemals Burma/Birma) ist eine Fähre verunglückt. Dabei sind vermutlich mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. „Wir suchen noch immer nach den Vermissten, aber es scheint unmöglich, dass sie bei dem schlechten Wetter und der starken Flut noch am Leben sind“, sagte Behördensprecher Win Myaing am Sonnabend. Die von der Regierung betriebene Fähre „Aung Tagun-3“ kenterte am späten Freitagabend mit 214 Menschen an Bord. Möglicherweise waren sogar mehr Passagiere an Bord des verrosteten Schiffes. Bis Samstagabend (Ortszeit) hatte die Marine vor der Küste von Rakhine im Westen des Landes 21 Leichen geborgen. Die Retter konnten 167 Passagiere sicher an Land bringen.

Strafe für Polizist wegen Striptease mit Dienstwaffe

Ein Zweitjob als Stripper hat einem portugiesischen Polizisten eine Bewährungsstrafe von 22 Monaten eingebracht. Der 32-jährige Beamte war beim Striptease (vermeintlich) mit Dienstwaffe aufgetreten. Am Freitag sagte er vor Gericht in São João Novo, er habe seine Uniform getragen, um die Show realistischer wirken zu lassen, berichtet die Nachrichtenagentur Lusa. Die Pistole sei nur eine Nachbildung gewesen. Dennoch wurde er verurteilt. Der Polizist strippte eigenen Angaben zufolge am Weltfrauentag 2014 in vier Bars und Restaurants. Als Grund gab er finanzielle Probleme an. Als Fotos seiner Darbietungen aus Facebook in der Presse auftauchten, wurde er vom Dienst suspendiert. Die Bilder zeigen ihn nur mit einem hautengen Slip und seinem Barett.