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Deutschland: Bremen hatte Warnung vor vier Attentätern aus Paris ++ Großbritannien: Angehörige betrauern den falschen Toten ++ Schweden: Dachs versperrt Eingang zu Luxushotel in Stockholm ++ Deutschland: 52,5 Jahre Fahrverbot wegen Parkrempler

Bremen hatte Warnung vor vier Attentätern aus Paris

Die Hinweise auf einen möglichen Terroranschlag in Bremen sind laut „Focus“ konkreter gewesen als bisher bekannt. Ein schwer bewaffnetes, vierköpfiges Kommando aus Frankreich soll Ende Februar in Bremer Islamistenkreise eingesickert sein. Wie „Spiegel Online“ berichtet, lagen Hinweise des Zollkriminalamts, des Bremer LKA und des Bremer Landesamts für Verfassungsschutz zu den Männern vor. Als Anschlagsziele wurden die Synagoge in der Schwachhauser Heerstraße und der Dom sowie die Domsheide, ein Verkehrsknotenpunkt in der City, genannt.

Angehörige betrauern den falschen Toten

Eine Trauergemeinde in Großbritannien hat irrtümlich vom falschen Toten Abschied genommen, weil ein Krankenhaus zwei Leichen verwechselt hat. Die beiden Patienten hätten ähnliche Namen gehabt, teilte der Betreiber der Klinik in Sutton Coldfield bei Birmingham mit. Deswegen sei versehentlich der falsche Körper zur Einäscherung an ein Bestattungsunternehmen übergeben worden. Die Angehörigen waren im Januar zur Bestattung zusammen gekommen und hatten anschließend erfahren, dass die Urne nicht die Asche ihres Verwandten enthalten hatte.

Dachs versperrt Eingang zu Luxushotel in Stockholm

Ein wahrer Frechdachs hat am Freitag Gäste und Mitarbeiter eines Stockholmer Luxushotels verschreckt: Der aggressive Dachs blockierte den Eingang des Hotels „Radisson Blu“. „Ein verrückter oder gestresster Dachs hindert das Personal und die Kunden eines großen Hotels, ihr Auto hinauszufahren oder ihr Gepäck zu holen“, hieß es auf der Webseite der Polizei. „Das gestresste Tier weigert sich, den Ort zu verlassen, daher muss die Polizei die Wildtierbehörde einschalten, um das Problem zu lösen.“ Nach etwa 40 Minuten konnte das Raubtier vertrieben werden.

52,5 Jahre Fahrverbot wegen Parkrempler

Für einen Rempler beim Ausparken mit anschließender Unfallflucht ist ein Autofahrer in Düsseldorf irrtümlich zu 52,5 Jahren Fahrverbot verdonnert worden. Laut Strafbefehl hätte der Mann sich erst im Alter von 101 Jahren wieder ans Steuer setzen dürfen. Dass schließlich 630 Monate im Strafbefehl standen, sei wohl einem Fehler bei der Staatsanwaltschaft geschuldet, den der zuständige Richter übersehen habe, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts. Der Autofahrer hatte Widerspruch eingelegt. Das Verfahren wurde gegen 600 Euro Geldauflage eingestellt.