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Polen: Lawine verschüttet vier Höhlenforscherinnen ++ Bangladesch: Mehr als 40 Menschen sterben bei Fährunglück ++ Thailand: Radfahrer kommt bei Weltumrundung zu Tode

Lawine verschüttet vier Höhlenforscherinnen

In Polen sind vier Teilnehmerinnen eines Höhlenforscherkurses von einer Schneelawine verschüttet worden. Eine 30-jährige Frau sei trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Sonnabend in der Hohen Tatra an der Grenze zur Slowakei gestorben, zitierten die Medien am Sonntag einen Sprecher der Bergrettung. Eine Verunglückte wurde schwer verletzt, während zwei andere Frauen mit leichteren Verletzungen davonkamen. Die Rettungsaktion sei dadurch erschwert worden, dass der Rettungshubschrauber nicht direkt zum Unglücksgelände fliegen konnte. Die Frauen hatten eine Höhle abseits von Wanderwegen erforschen wollen.

Mehr als 40 Menschen sterben bei Fährunglück

Bei einem Fährunglück auf einem Fluss im Zentrum Bangladeschs sind am Sonntag mindestens 41 Menschen ertrunken, unter ihnen elf Kinder. Wie die Polizei unter Berufung auf Angaben von Überlebenden mitteilte, befanden sich 70 bis 150 Passagiere auf dem Schiff, als es auf dem Padma mit einem Frachter kollidierte und sank. Etwa 50 Menschen konnten gerettet werden. Nach dem Unglück war zunächst von 16 Toten die Rede gewesen. Rettungskräfte entdeckten danach aber noch viele weitere Leichen. Die Suche nach Vermissten ging auch in der Nacht weiter. Wie viele Menschen genau vermisst wurden, konnte die Polizei mangels einer Passagierliste nicht sagen.

Radfahrer kommt bei Weltumrundung zu Tode

Beim Versuch, alle fünf Kontinente auf dem Fahrrad zu bereisen, ist ein Mann aus Chile tödlich verunglückt. Der Verkehrsunfall in Thailand habe sich am Sonnabend ereignet, berichtete das Nachrichtenportal Kapook. Bei dem Zusammenstoß mit einem Kleinlaster auf einer Straße im Nordosten des Landes seien die mitreisende Frau des Radlers und sein Kind ebenfalls verletzt worden, mutmaßlich aber nicht lebensgefährlich. Der Radfahrer, der im November 2010 mit seiner Tour begonnen hatte, befand sich auf der letzten Etappe und wollte seine Reise über alle fünf Kontinente der Welt im November dieses Jahres in Australien beenden.