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Haiti: Mindestens zehn Menschen sterben bei Karnevalsumzug ++ Indien: Baby fällt bei Geburt durch Zugtoilette auf die Gleise ++ Iran: Flugpassagier in Teheran mit sieben Kilo Kokain verhaftet

Mindestens zehn Menschen sterben bei Karnevalsumzug

Bei einem Karnevalsumzug sind in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince in der Nacht zum Dienstag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Regierung mit. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar, nach ersten Erkenntnissen soll ein Stromschlag Ursache des Unglücks sein. Etwa 40 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Staatschef Michel Martelly sprach den Angehörigen via Twitter sein Beileid aus. Das Unglück ereignete sich im Zentrum von Port-au-Prince.

Baby fällt bei Geburt durch Zugtoilette auf die Gleise

Wie durch ein Wunder hat in Indien ein Baby überlebt, das bei seiner Geburt auf einer Zugtoilette durch die Schüssel auf die Gleise fiel. Der Vorfall ereignete sich während eines kurzen Zwischenstopps des Zuges im Bundesstaat Rajasthan, wie der Bahnpolizist Subhash Vishnoi berichtete. Bei der 22-jährigen Mutter hätten während der Zugfahrt am Montag plötzlich die Wehen eingesetzt, daher sei sie zur Toilette gegangen, sagte Vishnoi. Es habe sich um eine Frühgeburt gehandelt, bei der die Mutter ohnmächtig geworden sei. Ein Wachmann fand das Neugeborene auf den Gleisen.

Flugpassagier in Teheran mit sieben Kilo Kokain verhaftet

Ein iranischer Passagier mit sieben Kilo Kokain im Rucksack ist am Flughafen in Teheran verhaftet worden. Die iranische Polizei habe Informationen über eine internationale Drogenbande erhalten, die geplant habe, via Katar Kokain aus Brasilien in den Iran zu schmuggeln. Der Mann und zwei Komplizen seien rechtzeitig identifiziert und nach ihrer Ankunft in dieser Woche aus Doha verhaftet worden, sagte ein Polizeisprecher. Im Iran steht auf den Handel mit mehr als fünf Kilo Drogen die Todesstrafe.