Gewalt

Kindermorde erschüttern die Elfenbeinküste

Im westafrikanischen Land Elfenbeinküste leben Eltern in Angst: Innerhalb von zwei Monaten wurden 19 Kinder entführt, ermordet und verstümmelt.

Bei allen Opfern wurden Verstümmelungen festgestellt wie abgetrennte Genitalien oder Köpfe. Viele Eltern lassen ihre Kinder nun nicht mehr unbeaufsichtigt, Schulen und Kindergärten haben die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Wegen des grausamen Zustandes der Kinderleichen hat Innenminister Hamed Bakayoko einen furchtbaren Verdacht: Ritualmorde. „Die Personen, die die Morde begehen, denken, dass sie dadurch Macht oder Reichtum erlangen.“ Medizinmänner benutzten die Körperteile der Kinder in Zeremonien für schwarze Magie. Die Morde sollen im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im Oktober stehen. Kandidaten und Parteien wollen sich so angeblich magische Unterstützung vor dem Urnengang sichern.