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Aus aller Welt

Nordrhein-Westfalen: Zollfahnder beschlagnahmen drei Tonnen Marihuana ++ USA: Schadenersatz nach Verhör wegen Arabisch-Vokabeln ++ Bayern: Jobcenter-Mitarbeiter mit Handgranate bedroht

Zollfahnder beschlagnahmen drei Tonnen Marihuana

Bei Ermittlungen gegen eine deutsch-niederländische Drogenschmugglerbande ist dem Zoll ein spektakulärer Marihuana-Fund gelungen. Im Hafen des belgischen Antwerpen beschlagnahmten deutsche und belgische Zollbeamte einen Schiffscontainer mit mehr als drei Tonnen Marihuana, wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilte. Das in einer Tarnladung Palmkernschalen aus Ghana entdeckte und in Folien eingeschweißte Marihuana besitzt den Angaben zufolge in Deutschland einen Straßenverkaufswert von mehr als 30 Millionen Euro.

Schadenersatz nach Verhör wegen Arabisch-Vokabeln

Sechs Jahre nach seiner Festnahme wegen Karteikarten mit arabischen Vokabeln hat ein junger Amerikaner 25.000 Dollar Schadenersatz erstritten. Bundesbeamte hatten den Studenten 2009 am Internationalen Flughafen Philadelphia aufgegriffen und 30 Minuten verhört, weil auf einer der Karteikarten auch das Wort „Bombe“ stand. Zudem war der Mann nach eigenen Angaben vier Stunden lang von der örtlichen Polizei festgehalten worden, zum Teil in Handschellen. Nun zahlt das US-Justizministerium die Entschädigung.

Jobcenter-Mitarbeiter mit Handgranate bedroht

Mit einer Handgranate hat ein Arbeitsloser in einem Jobcenter im unterfränkischen Bad Neustadt einen Sacharbeiter bedroht. Er konnte wenig später von der Polizei überwältigt werden, es wurde niemand verletzt. Die Handgranate sei nicht funktionsfähig gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der 34-Jährige habe am Morgen in einem Gespräch mit einem Mitarbeiter gedroht, dass die Bombe hochgehe, wenn er kein Geld bekäme. Kurz darauf habe er die Waffe vorgezeigt und wieder eingesteckt.