Unglück

Nun suchen Taucher nach den Passagieren des Air-Asia-Flugs

Bei der Suche nach den Opfern des abgestürzten Air-Asia-Flugzeugs hat es auch am Dienstag kaum Fortschritte gegeben.

Taucher mussten ihren Einsatz am Meeresgrund in der Javasee vor Borneo wegen schlechten Wetters abbrechen. Lediglich zwei weitere Leichen wurden geborgen. Auch von der Blackbox der Unglücksmaschine fehlte weiter jede Spur. Taucher begaben sich am Dienstag zum Grund der Javasee, wo große Wrackteile gesichtet worden waren – darunter auch das Heck, in dem sich normalerweise die Aufzeichnungsgeräte befinden. „Es ist den Tauchern nicht gelungen, in die Nähe der großen Wrackteile zu gelangen“, sagte ein Vertreter der indonesischen Einsatzkräfte in der Stadt Pangkalan Bun auf Borneo.

Weil vermutet wird, dass die Strömung Leichen von der Absturzstelle fortgetrieben hat, ist das Suchgebiet am Montag ausgeweitet worden. Bislang wurden 39 der 162 Menschen geborgen, die sich an Bord der Unglücksmaschine befanden. Die meisten der gefundenen Leichen befanden sich auf der Wasseroberfläche, einige noch auf ihre Sitze geschnallt.

Der Kommandant des indonesischen Marineschiffs „Bung Tomo“, das als Erstes die großen Wrackteile gesichtet hatte, berichtete der Nachrichtenagentur AFP von dem Fund von Alltagsgegenständen. „Wir fanden Rucksäcke, Koffer, Schuhe, einen Babystuhl“, sagte Yayan Sofyan. Die Suchtrupps seien entschlossen, alle Leichname zu finden und „wieder mit ihren Familien zu vereinen“.

Obwohl zum Zeitpunkt des Unglücks schlechtes Wetter herrschte, bleibt die Ursache für den Absturz des Flugs QZ8501 unklar, solange der Flugdatenschreiber und der Stimmenrekorder nicht gefunden sind.