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Vergiftung: 13 Verletzte durch eine defekte Gastherme ++ Verpuffung: Deutsche geben für Knaller 124 Millionen Euro aus

13 Verletzte durch eine defekte Gastherme

Eine defekte Gasheizung hat am Sonntag einen Großeinsatz in einem Wuppertaler Mehrfamilienhaus ausgelöst. 13 Bewohner kamen mit Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus. Sieben Verletzte, darunter sechs Kinder, wurden anschließend in eine Spezialklinik nach Aachen verlegt. Sie sollen in einer Druckkammer behandelt werden. Auslöser war eine Gastherme in einer der Wohnungen. Sie sei schlecht oder gar nicht gewartet worden, teilte die Polizei mit. Die Besatzung eines Rettungswagens, die eigentlich wegen eines unklaren medizinischen Befundes gerufen wurde, bemerkte die hohe Konzentration des geruchslosen Gases in dem Mehrfamilienhaus.

Deutsche geben für Knaller 124 Millionen Euro aus

Die Deutschen wollen es an Silvester wieder richtig krachen lassen. Nach Schätzung des Verbands der pyrotechnischen Industrie (VPI) in Ratingen werden sie voraussichtlich rund 124 Millionen Euro fürs Feuerwerk ausgeben, ebenso viel wie im Vorjahr. „Da hängt viel vom Wetter ab“, sagte VPI-Geschäftsführer Klaus Gotzen. „Wenn es nicht regnet, sollte es kein Problem sein, diesen Umsatz wieder zu erreichen, vielleicht sogar ein bisschen mehr.“ Feuerwerkskörper dürfen in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Dezember verkauft werden. Im Trend liegen nach Angaben des Verbands seit einiger Zeit sogenannte Batterie- oder Verbundfeuerwerke, die nur einmal angezündet werden müssen und dann eine Vielzahl von Effekten abfeuern.