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Aus aller Welt

Großbritannien: Testamente von Prominenten jetzt online zugänglich ++ Italien: Mailand verbietet Silvester-Knallerei ++ USA: Junge Frau bringt Baby in U-Bahn zur Welt

Testamente von Prominenten jetzt online zugänglich

Den letzten Willen von britischen Prominenten wie Winston Churchill oder Prinzessin Diana können Interessierte künftig bequem am heimischen Schreibtisch lesen – für je zehn Pfund (rund 13 Euro) Gebühr. Die Testamente, bisher bereits in gedruckter Form öffentlich zugänglich, stellt die Regierung jetzt auch online bereit. Neben den Dokumenten von Prominenten befinden sich darunter auch die von britischen Soldaten der beiden Weltkriege. „Dieses faszinierende Projekt gibt uns Einblicke in das Leben gewöhnlicher und weniger gewöhnlicher Menschen, die ihren Beitrag leisteten, dieses Land aufzubauen“, sagte Justizstaatssekretärin Shailesh Vara.

Mailand verbietet Silvester-Knallerei

Die Stadt Mailand hat die Silvester-Knallerei in diesem Jahr verboten. Bürgermeister Giuliano Pisapia kündigte an, dass Feuerwerkskörper oder Böller in der gesamten Kommune bis zum Neujahrstag um Mitternacht untersagt sein sollen. Vor dem Mailänder Dom und in der bei Touristen beliebten Einkaufsgalerie Galleria Vittorio Emanuele II dürfen um das traditionelle Neujahrskonzert zudem keine Glasflaschen oder Gläser benutzt werden. In den vergangenen Jahren seien immer wieder Menschen schwer verletzt worden, sagte der Bürgermeister an Weihnachten zur Begründung. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einer Strafe von bis zu 500 Euro rechnen.

Junge Frau bringt Baby in U-Bahn zur Welt

In einem U-Bahn-Zug hat eine Frau in den USA am ersten Weihnachtstag ein Baby zur Welt gebracht. Die junge Mutter war in Philadelphia unterwegs, als ihre Fruchtblase platzte, sagte einer von zwei zur Hilfe gerufenen Polizisten, Daniel Caban. Die Beamten halfen der Frau unter den Augen von U-Bahn-Mitfahrern bei der Entbindung. Er habe auf einen ruhigen Arbeitstag gehofft und dann diese „freudige“ Überraschung mit einem „Weihnachtsbaby“, sagte Caban. Sein Kollege Darrell James sagte, „alles ging so schnell, aber es war erstaunlich ... Die Mutter wollte das Baby halten, der Vater gab sein letztes Hemd, um das Baby zu wärmen.“