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Myanmar: Buddha darf keine Kopfhörer tragen ++ Großbritannien: Freund von einstigem BBC-Star Savile verurteilt ++ Betrug: Hundert Bräute aus Vietnam in China verschwunden ++ Erleichterung: Karl Dall hat sein „altes Leben endlich zurück“

Buddha darf keine Kopfhörer tragen

Weil sie eine Darstellung Buddhas gotteslästerlich fanden, haben Behörden in Myanmar eine Bar geschlossen. Die Betreiber hatten ein Bild des Erleuchteten mit Kopfhörern gezeigt, um für eine Veranstaltung zu werben. Drei Geschäftsführer der Bar, darunter ein Ausländer, werden nun der „unangebrachten Verwendung eines Bildes Buddhas“ beschuldigt, sagte ein Polizist am Donnerstag. Den Verdächtigen droht nach Auskunft von Anwälten eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren.

Freund von einstigem BBC-Star Savile verurteilt

Der frühere britische Radio-DJ und Chauffeur des verstorbenen BBC-Starmoderators Jimmy Savile, Ray Teret, ist am Donnerstag zu 25 Jahren Haft verurteilt worden, weil er vor fast einem halben Jahrhundert elf Mädchen vergewaltigt oder sexuell attackiert haben soll. Der heute 73-Jährige habe in den 60er- und 70er-Jahren seinen Ruhm ausgenutzt, um die 13- bis 15-jährigen Mädchen zu missbrauchen, begründete Richter Jeremy Baker aus Manchester das Urteil.

Hundert Bräute aus Vietnam in China verschwunden

Erst ließen sie sich für viel Geld an chinesische Männer „vermitteln“, dann machten sie sich wieder aus dem Staub: Die chinesischen Behörden suchen nach mehr als hundert Bräuten aus Vietnam, die offenbar bei einem organisierten Schwindel großen Ausmaßes mitgemacht haben. Hauptverdächtige ist eine Vietnamesin, die mehr als 100.000 Yuan (13.000 Euro) für eine erfolgreiche Brautvermittlung kassierte und ebenfalls verschwunden ist.

Karl Dall hat sein „altes Leben endlich zurück“

Entertainer Karl Dall zeigt sich nach dem Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung froh. „Zuerst spürte ich pure Erleichterung, dann kam Genugtuung hinzu“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Er sei 13 Monate durch die Hölle gegangen. „Jetzt habe ich mein altes Leben endlich zurück.“ Er sei mit gemischten Gefühlen zum Prozess nach Zürich gefahren. Zwar habe jeder gesagt, es müsse einen Freispruch geben. „Aber sicher ist man da nicht“, gab Dall zu. Umso besser gehe es ihm jetzt, sagte der 73-Jährige.