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Deutschland: Räuber erschießt Mann bei Supermarkt-Überfall ++ Österreich: 38 verhungerte Hunde im Tierasyl gefunden ++ Brasilien: Mutmaßlicher Serienmörder festgenommen

Räuber erschießt Mann bei Supermarkt-Überfall

Bei einem Überfall auf einen Supermarkt in Hannover ist am Donnerstagabend ein Mann erschossen worden. Ein weiterer sei schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Täter habe das Geschäft betreten und eine Kassiererin bedroht. Nach ersten Ermittlungen wurde ein Kunde auf den Überfall aufmerksam. Es sei zu einem Handgemenge gekommen, bei dem ein Schuss fiel. Der Kunde erlitt eine tödliche Verletzung. Anschließend sei der Unbekannte auf die Straße geflüchtet und habe dort einen Passanten mit einen Schuss verletzt. Lebensgefahr bestehe bei dem zweiten Opfer nicht. Nach dem Täter werde gefahndet, sagte der Sprecher.

38 verhungerte Hunde im Tierasyl gefunden

In einem privaten Tierasyl in Österreich sind 38 verhungerte Hunde entdeckt worden. Die Kadaver seien teils skelettiert, teils mumifiziert gewesen, bestätigten die Behörden am Donnerstag einen Bericht der „Kronen Zeitung“. Dabei sei in dem Gebäude im Bezirk Schärding reichlich Hundefutter gelagert gewesen, sagte der Schärdinger Bezirkshauptmann Rudolf Greiner. Wieso die 62-jährige Besitzerin die Tiere verhungern ließ, sei unklar. „Wir haben einen Antrag auf Sachwalterschaft gestellt, diese Frau ist krank“, sagte Greiner. Das Gebäude wurde gesperrt. Sieben Hunde und drei Schweine wurden lebend weggebracht.

Mutmaßlicher Serienmörder festgenommen

In Brasilien ist ein mutmaßlicher Serienmörder gefasst worden, der sich von Enthauptungsvideos radikaler Islamisten inspirieren lassen hat. Die Polizei nahm am Mittwoch nach dem Fund von drei enthaupteten Leichen im Bundesstaat São Paulo einen 23-Jährigen fest, der seine Opfer mit einer Axt attackiert und dann geköpft haben soll. Der Polizei lagen Erkenntnisse über insgesamt sieben Opfer vor. „Der erste uns bekannte Mord wurde am vergangenen Samstag verübt. Wir prüfen derzeit, ob es noch weitere Opfer gibt“, sagte der leitende Ermittler. Der Verdächtige habe die Taten gestanden. Er soll geplant haben, 36 Menschen zu ermorden.