Name

In Nordkorea darf es nur den einen Kim Jong-un geben

Die Bürger von Nordkorea dürfen einem südkoreanischen Medienbericht zufolge nicht mehr den Namen des Machthabers Kim Jong-un tragen.

Wer so hieß, musste seinen Namen ändern. Einem südkoreanischen Sender liege dazu ein „internes Dokument“ des nordkoreanischen Militärs vor. Demnach ist es Eltern verboten, an Neugeborene den Vornamen Jong-un zu vergeben. Die Anordnung gilt als Teil des Personenkults um die Herrscherfamilie in dem weitgehend abgeschotteten Land. Dem Bericht zufolge wurde das Verbot bereits zu Lebzeiten des Ende 2011 gestorbenen Vaters von Kim, Kim Jong-il, beschlossen. Kim ist ein weitverbreiteter Nachname in Nord- und Südkorea. Nach dem Wortlaut des Dekrets sollten die Namensänderungen „auf freiwilliger Basis“ durchgeführt werden.