Nachrichten

Aus aller Welt

Dublin: Räuber erbeuten mehr als 15.000 Flaschen Whiskey ++ London: Babyleiche in einer Mülltonne gefunden ++ München: Achtjährige sitzt in Waschmaschine fest ++ Miami: 90.000 Dollar Strafe für Witz über Bombe im Gepäck

Räuber erbeuten mehr als 15.000 Flaschen Whiskey

Bei einem Raubüberfall am helllichten Tag hat eine Räuberbande in Irland mehr als 15.000 Flaschen Whiskey erbeutet. Die mit Eisenstangen bewaffneten Räuber hätten die Mitarbeiter eines Lagers in einem Vorort von Dublin gefesselt und 15.480 Flaschen Whiskey mit zwei Lastern abtransportiert, teilte die Polizei mit. Auch einige Flaschen Gin nahmen sie bei dem Überfall mit. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

Babyleiche in einer Mülltonne gefunden

Die Leiche eines neugeborenen Babys ist in einer Mülltonne im Londoner Stadtteil Richmond gefunden worden. Sanitäter hätten das Mädchen nicht wiederbeleben können, teilte die Polizei am Dienstag mit. Von der Mutter fehlt jede Spur. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie sich in einem extrem verzweifelten Zustand befindet und professionelle Hilfe braucht“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei rief die Mutter öffentlich dazu auf, sich zu melden.

Achtjährige sitzt in Waschmaschine fest

Als Falle hat sich für ein acht Jahre altes Mädchen in München eine Waschmaschine erwiesen. Laut Feuerwehr vom Dienstag war das Schulkind am Vorabend aus ungeklärter Ursache in die Trommel des Haushaltsgeräts eingestiegen. Dabei verhakte sich das Mädchen derart, dass es bis zum Bauchnabel in der Maschine steckenblieb. Mit vereinten Kräften konnte die Achtjährige schließlich unverletzt aus ihrer Falle befreit werden.

90.000 Dollar Strafe für Witz über Bombe im Gepäck

Ein dummer Scherz über eine Bombe in seinem Gepäck kommt den venezolanischen Arzt Manuel Alvarado teuer zu stehen: Zu einer Strafe von knapp 90.000 Dollar (72.000 Euro) wurde der 60-Jährige verurteilt, weil er am 22. Oktober die teilweise Evakuierung des Flughafens der US-Stadt Miami und die Entsendung von Bombenentschärfern ausgelöst hatte. Ein „Aussetzer seines Verstandes“ habe ihn zu der Bemerkung veranlasst, erklärte sein Anwalt Brian Bieber.