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Russland: Schiff mit 60 Menschen im Beringmeer gesunken ++ Brasilien: Hochzeit mit 1960 Paaren und 12.000 Gästen ++ Italien: Priester soll Ehestreit mit Pistole geschlichtet haben ++ Deutschland: Feldhase ist das Tier des Jahres 2015

Schiff mit 60 Menschen im Beringmeer gesunken

Im Beringmeer vor der russischen Küste ist ein südkoreanisches Fischereischiff gesunken – jetzt suchen Rettungskräfte nach mehreren Dutzend vermissten Menschen. Ein Seemann sei tot geborgen worden, nach 52 Insassen werde gesucht, teilte das südkoreanische Meeres- und Fischerministerium am Montag mit. Sieben Seeleute hätten gerettet werden können. Nach ersten Angaben befanden sich auf dem Schiff 60 Menschen. Das Schiff, die „Oryong 501“, sei etwa 40 alt.

Hochzeit mit 1960 Paaren und 12.000 Gästen

Bei einer Massenhochzeit in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro haben am Sonntag (Ortszeit) 1960 Paare den Bund fürs Leben geschlossen. Das Fest zum „I Do Day“ (Ja,-ich-will-Tag) fand in einer Halle in der Nähe des berühmten Maracanã-Stadions statt, wo normalerweise Konzerte zu sehen sind. Gemeinsam mit Freunden, Familienmitgliedern und Behördenvertretern nahmen etwa 12.000 Menschen an der Massenzeremonie teil.

Priester soll Ehestreit mit Pistole geschlichtet haben

Weil er einen Ehestreit mit der Pistole geschlichtet haben soll, ermittelt die italienische Staatsanwaltschaft gegen einen katholischen Priester auf der italienischen Insel Sardinien. Der Pfarrer des Orts Vallermosa, Massimiliano Pusceddu, hat nach Ansicht der Ermittler einen jungen Mann mit der Schusswaffe bedroht, als ein Konflikt zwischen diesem Mann und dessen Frau zu eskalieren drohte. Der Geistliche, der früher Box-Champion war, wirkt auch als Exorzist und ist Gründer der geistlichen Bewegung „Apostel Marias“.

Feldhase ist das Tier des Jahres 2015

Das Tier des Jahres 2015 ist der Feldhase. Durch Umwelteinflüsse sei der Bestand stark zurückgegangen, teilte die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild am Montag in Bonn mit. Auf der bundesweiten Roten Liste wird der Feldhase als gefährdet eingestuft. Nach Angaben des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) findet das Tier nur noch schwer den benötigten Lebensraum auf Feldern in Deutschland. In der intensiven Landwirtschaft fehlen ihm Ackerrandstreifen und kleinere Gehölze.