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Malta: Berlinerin nach versuchter Kindesentführung flüchtig ++ Mallorca: Deutscher von seinen Hunden zerfleischt ++ Russland: Passagiere in Sibirien schieben Flugzeug an ++ Großbritannien: Fünf Jahre Haft für heimliche Toilettenfilme

Berlinerin nach versuchter Kindesentführung flüchtig

Eine Berlinerin ist nach der versuchten Entführung ihres drei Jahre alten Sohnes auf Malta auf der Flucht. Nach der 44-Jährigen wird gefahndet, wie die „Times of Malta“ am Mittwoch berichtete. Ihr wird vorgeworfen, bei dem Versuch, ihren Sohn zu entführen, die neue Partnerin ihres Ex-Mannes mit einer Elektroschockpistole angegriffen zu haben. Der Sohn lebt seit der Trennung der Eltern und nach einer Gerichtsentscheidung bei seinem Vater.

Deutscher von seinen Hunden zerfleischt

Auf Mallorca ist ein dort lebender Deutscher von seinen beiden Hunden zerfleischt worden. Der 64-jährige Jürgen G. war zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich schon tot, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die örtliche Polizei. Vermutlich war der Mann in seinem Wohnwagen in Ses Salines gestorben, die eingeschlossenen Pitbulls hatten ihn dann aus Hunger angefressen. Eines der Tiere war zum Zeitpunkt der Entdeckung am Montag verdurstet.

Passagiere in Sibirien schieben Flugzeug an

Die Passagiere eines Flugzeugs im Osten Russlands haben am Dienstag wegen eisiger Temperaturen selbst ihre Maschine vor dem Start angeschoben. Wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, war das Bremssystem eingefroren, weshalb der Schlepper das Flugzeug nicht auf die Startbahn in Igarka ziehen konnte. Ein Video eines Passagiers zeigt, wie rund 20 Männer die Tupolew 134 auf die stark vereiste Startbahn schieben.

Fünf Jahre Haft für heimliche Toilettenfilme

Ein Arzt in Großbritannien hat über drei Jahre hinweg mehr als 1100 Menschen mit versteckten Kameras auf Krankenhaus- und Zugtoiletten gefilmt. Ein Strafgerichtshof in London verurteilte den 62-Jährigen am Mittwoch zu fünf Jahren Haft. Erwischt wurde der Mann aus London durch einen Zufall: Er hatte sich aus Versehen selbst gefilmt, später fiel die Kamera aus ihrer Verankerung und wurde von einem Bahnmitarbeiter entdeckt.