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Frankreich: Tiger bei Paris ist nur eine große Katze: Jagd eingestellt ++ Italien: Zwei Bergsteiger sterben bei Wanderung in den Abruzzen ++ Indien: Sterilisierte Frauen starben an einem Giftgemisch

Tiger bei Paris ist nur eine große Katze: Jagd eingestellt

Ende einer Großjagd nach einem vermeintlich gefährlichen Raubtier: Der eineinhalb Tage lang bei Paris gesuchte angebliche Tiger ist nach Expertenmeinung nur eine große, ungefährliche Katze. Nach eingehenden neuen Analysen der Spuren des Tieres sei die umfangreiche Suche bei Montévrain deshalb gestoppt worden, berichteten französische Medien am Sonnabend. Etwa 200 Gendarmen und Feuerwehrleute hatten seit Donnerstagfrüh in einer groß angelegten Aktion 40 Kilometer östlich von Paris Jagd auf den Phantom-Tiger gemacht. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, versicherte eine Sprecherin des Départements Seine-et-Marne.

Zwei Bergsteiger sterben bei Wanderung in den Abruzzen

Zwei Bergsteiger sind in Italien bei einer Tour am Corno Grande in den Abruzzen ums Leben gekommen. Die Leichen der beiden Männer wurden am Sonnabend gefunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die 26 und 28 Jahre alten Männer waren am Freitag zu einer Wanderung aufgebrochen und vermutlich vom schlechten Wetter auf dem Corno Grande, dem höchsten Berg des Gran Sasso in den italienischen Abruzzen, überrascht worden. Laut Ansa waren die Bergsteiger, die als Soldaten in einer Kaserne in L’Aquila stationiert waren und in ihrer Freizeit unterwegs waren, in einer Höhe von mehr als 2000 Metern bei starken Winden abgerutscht.

Sterilisierte Frauen starben an einem Giftgemisch

Verunreinigte Medikamente haben in Indien nach Behördenangaben den Tod von 13 Frauen nach einer Massensterilisierung verursacht. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass giftiges Zinkphosphat mit den später verabreichten Medikamenten in einer Pharmafabrik gemischt worden sei, sagte der Gesundheitsminister des zentralindischen Staates Chhattisgarh, Amar Agarwal, am Sonnabend. Ein Abschlussbericht zur Todesursache wird für Montag erwartet. Bei der Autopsie waren nach Angaben eines Ministeriumssprechers keine chirurgischen Fehler festgestellt worden. Der Eigentümer der Pharmafabrik und sein Sohn wurden am Freitag verhaftet.