Gastronomie

Barkeeper serviert Cocktail mit Schweineblut

Halloween ist zwar vorbei, doch wer sich trotzdem einen Grusel-Kick geben will, der findet in einer Bar in Chicago genau den richtigen Drink dafür.

Auf den ersten Blick seien die Kunden besorgt, berichtet das Magazin „Ozy“. Aber sobald sie den Cocktail probieren, finden sie ihn „erfrischend“, wenn auch mit einem leichten Geschmack nach Eisen. Das liegt daran, dass der Cocktails namens „Werewolves of London“ Blut enthält, genauer gesagt Schweineblut. Erfunden hat ihn Barkeeper Jason Brown vom Restaurant Kinmont, das erst vor ein paar Monaten eröffnet hat. Das genaue Rezept des Elf-Dollar-Drinks (etwa 9 Euro) bleibt natürlich geheim, aber auf der Zutatenliste stehen Gin, Pimm’s, hausgemachter Kokossirup, Ananassaft und eben ein Schuss Blut, das James von einem Metzger geliefert bekommt.

Auf die Idee sei er gekommen, als er in San Francisco China Town besuchte, erzählt Jason. In einem Schaufenster entdeckte er Würfel mit geronnenem Blut, die zum Verkauf angeboten wurden. „Seitdem hat diese Idee in meinem Kopf gearbeitet.“ Auch die Rock-Ballade „Werewolves of London“ habe ihn inspiriert, darin trinkt ein Werwolf eine Piña Colada, so sei der Name des Drinks entstanden. Und sowieso würde so ein Blutcocktail gut zur Einrichtung im Jagdhütten-Stil des Restaurants passen. Die Vampir-Forscherin Theresa Bane warnt allerdings davor, zu viel des Cocktails zu trinken – zumindest wenn man auf das Gewicht achtet. „Blut hat keinen Nährwert, aber einen hohen Fettanteil“, zitiert sie das Magazin. „In großen Dosen kann es einen sogar krank machen.“