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Mexiko: Neue Festnahmen nach Verschwinden von Studenten ++ Thüringen: Trennung nicht verkraftet: Familiendrama ist geklärt ++ England: Wetterdienst bekommt einen Supercomputer

Neue Festnahmen nach Verschwinden von Studenten

Gut einen Monat nach dem Verschwinden von 43 Studenten in Südmexiko sind Fahnder erneut auf Leichenteile gestoßen. Ermittler prüfen nun, ob es sich um die vermissten jungen Leute handeln könnte. Den Hinweis auf den grausigen Fund im Staat Guerrero hätten vier Verdächtige gegeben, die am Montag festgenommen wurden, so die Behörden. Sie sind mutmaßlich Mitglieder der kriminellen Organisation „Guerreros Unidos“. Insgesamt wurden in dem Fall bisher 56 Menschen festgenommen. Nach Auseinandersetzungen mit der Polizei waren die Studenten Ende September verschleppt und laut Zeugen an die „Guerreros Unidos“ übergeben worden.

Trennung nicht verkraftet: Familiendrama ist geklärt

Die Hintergründe des Familiendramas mit drei Toten im thüringischen Schwarza sind weitgehend geklärt. Der 41-jährige Mann hatte offenbar die Trennung von seiner ehemaligen Lebensgefährtin nicht verkraftet, weshalb er die 36-Jährige und seine 79-jährige Mutter tötete und sich anschließend selbst das Leben nahm, wie die Polizei in Suhl am Dienstag mitteilte. Die drei Leichen waren am Montag in einem Wohnhaus in Schwarza entdeckt worden. Laut Polizei verbluteten die beiden Frauen, nachdem ihnen der Mann die Kehle durchgeschnitten hatte. Anschließend erhängte sich der 41-Jährige. Das Paar hatte sich vor einigen Wochen getrennt.

Wetterdienst bekommt einen Supercomputer

In Großbritannien entsteht ein Supercomputer zur Berechnung von Wetter- und Klimadaten mit außerordentlicher Leistungsfähigkeit. Der Rechner soll dem staatlichen Wetterdienst Met Office bessere Vorhersagen der sprichwörtlich wechselhaften Witterung auf der Insel erleichtern. Zugleich werden zuverlässigere Berechnungen der Effekte des Klimawandels ermöglicht. Der umgerechnet 123 Millionen Euro teure Computer hat ein Gewicht, das elf Londoner Doppeldeckerbussen entspricht, und kann 16.000 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen. Großbritannien will sich mit dem Rechner an die Weltspitze der Wettervorhersage setzen.