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Deutschland: Alle Betroffenen nach Gasexplosion untergebracht ++ USA: 34-Jähriger erschießt zwei Polizisten in Kalifornien ++ Griechenland: Heftige Überschwemmungen und Erdbeben in Attika

Alle Betroffenen nach Gasexplosion untergebracht

Nach der schweren Gasexplosion in Ludwigshafen haben alle betroffenen Anwohner im Stadtteil Oppau in Ersatzunterkünften eine Unterkunft gefunden und sind versorgt worden. „Sie sind vor allem in Privatwohnungen und Hotels untergekommen“, sagte der Oppauer Ortsvorsteher Udo Scheuermann am Sonnabend. Nach Angaben der Feuerwehr können rund 60 Menschen derzeit nicht in ihre Wohnungen zurück. Bei dem Unglück war ein Bauarbeiter ums Leben gekommen, 23 Menschen wurden verletzt. Die Feuerwehr war am Sonnabend morgen noch dabei, Trümmer zu beseitigen und weitere Schäden zu sichten.

34-Jähriger erschießt zwei Polizisten in Kalifornien

Mit einer tödlichen Schießerei und einer stundenlangen Verfolgungsjagd hat ein Mann in Kalifornien am Freitag die Polizei in Atem gehalten. So eröffnete er laut Polizei zunächst das Feuer auf einen Beamten, der sich seinem Auto näherte, um es zu inspizieren. Der Polizist starb demnach durch einen Kopfschuss. Der Verdächtige und seine Begleiterin flohen anschließend vom Tatort und entführten ein Fahrzeug. Dem Fahrer schoss der Mann in den Kopf, sein Zustand war zunächst unklar. Das Paar raubte ein weiteres Auto und schoss auf zwei weitere Polizisten, einer starb ebenfalls. Einer Polizeisprecherin zufolge konnten beide schließlich festgenommen werden.

Heftige Überschwemmungen und Erdbeben in Attika

In Griechenland hat es am Freitagabend schwere Überschwemmungen als Folge des Tiefausläufers „Gonzalo“ gegeben. Besonders betroffen war die Region Attika, in der auch Athen liegt, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor. In Attika rückte die Feuerwehr zu mehr als 600 Einsätzen aus. Zuglinien waren unterbrochen, zahlreiche Schiffe im Hafen von Piräus liefen vorerst nicht mehr aus. Auch in der zweitgrößten Stadt Thessaloniki gab es Zwischenfälle durch starke Winde. Bäume und Strommasten stürzten um. Zeitweise fiel der Strom aus. Der Norden Griechenlands wurde überdies am Sonnabend von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert.