Ausgewandert

Putins freigelassener Tiger reißt chinesische Hühner

Ein von Präsident Wladimir Putin in die freie Natur entlassener Tiger hat offenbar keine Lust mehr auf Russland.

Das Tier sei nach China eingewandert, berichten die Staatsmedien der Volksrepublik. Tierschützer in China sorgen sich nun um den Tiger. Experten seien in die Grenzregion um die Gemeinde Luobei geschickt worden, um die Raubkatze vor aufgebrachten Bauern zu schützen, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Der Sibirische Tiger soll auf einem Bauernhof in der Provinz Helongjiang fünf Hühner gerissen haben, wie Zeitungen berichteten. Wie der seltene Tiger als Angreifer identifiziert wurde, blieb jedoch zunächst offen. Allerdings war Kusia früher mit einem Ortungsgerät ausgestattet worden, um russische Experten zu alarmieren, falls sie die Grenze nach China überqueren sollte. In freier Wildbahn gibt es laut Xinhua nur noch 500 der bedrohten Tiere.