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Aus aller Welt

England: Rauchverbot auf Londons Plätzen gefordert ++ China: Acht Tote bei Konflikt um ein Bauprojekt ++ Ravensburg: 70-Jähriger hortet Waffen und Munition ++ Duisburg: Loveparade: Hauptverfahren beginnt erst im Jahr 2015

Rauchverbot auf Londons Plätzen gefordert

Nach New York und anderen Städten könnte auch London ein Rauchverbot an öffentlichen Plätzen im Freien einführen. Die Gesundheitskommission der Stadt empfahl Bürgermeister Boris Johnson in einem Bericht, das Rauchen in Parks und an Wahrzeichen wie dem Trafalgar Square zu untersagen. Bereits jetzt darf in Großbritannien an öffentlichen Plätzen innerhalb von Gebäuden nicht geraucht werden.

Acht Tote bei Konflikt um ein Bauprojekt

Bei einem Streit über ein Bauprojekt sind in Chinas Südwesten sechs Bauarbeiter und zwei Dorfbewohner getötet worden. Die Arbeiter bauten an einem Warenhaus und einem Logistikzentrum in der Provinz Yunnan, als es zu einem Konflikt kam, wie die Gemeindebehörde mitteilte. Lokalmedien berichteten, dass sich die Anwohner übergangen fühlten. Sie hätten keine ausreichende Entschädigung für ihr Land erhalten.

70-Jähriger hortet Waffen und Munition

Eine Kalaschnikow, eine Maschinenpistole, einen geladenen Revolver im Nachttisch, 3500 Schuss Munition und acht Kilogramm Schießpulver hat der Zoll im Keller eines Rentners bei Ravensburg (Baden-Württemberg) gefunden. Dem Mann wurde ein anonymer Tipp zum Verhängnis. Viele Waffen besaß der Sportschütze illegal. Zwei legal erworbene Revolver seien nicht ordnungsgemäß in Waffenschränken verstaut gewesen. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Loveparade: Hauptverfahren beginnt erst im Jahr 2015

Gut vier Jahre nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg zieht sich die Aufarbeitung hin. Ein Sprecher des Landgerichts teilte am Mittwoch mit, 2014 sei nicht mehr mit einer Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu rechnen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zehn Mitarbeiter von Behörden und des Veranstalters erhoben. Sie wirft ihnen fahrlössige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor.