Justiz

Unglückskapitän Schettino erwartet Kostenerstattung

Der Unglückskapitän der „Costa Concordia“, Francesco Schettino, kann nach italienischen Medienberichten darauf hoffen, 26.000 Euro an Anwaltskosten von seiner früheren Reederei zurückzubekommen.

Vor einem Gericht in Torre Annunziata nahe Neapel erwirkte Schettino einen entsprechenden Beschluss, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Wochenende berichtete.

Im Vertrag zwischen der Reederei Costa Crociere und seinen Kapitänen sei rechtlicher Beistand bei gerichtlichen Streitigkeiten vorgesehen, nicht aber im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Darauf hatte sich laut Ansa aber die Reederei berufen und auf den noch laufenden Strafprozess gegen Schettino verwiesen. Auf Anfrage erklärte das Unternehmen am Sonntagabend lediglich, dass die Entscheidung derzeit rechtlich ausgewertet würde.