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Bali: Deutscher schmuggelt Kokain in der Unterwäsche ++ Deutschland: Mann wird von Schafbock attackiert und stirbt ++ Italien: Feuer in Ölraffinerie: Hunderte Anwohner fliehen

Deutscher schmuggelt Kokain in der Unterwäsche

In Indonesien ist ein Deutscher wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels festgenommen worden. Der 48-jährige Mann soll laut Behörden versucht haben, 239 Gramm Kokain auf die Insel Bali zu bringen. Wie der örtliche Zollbeamte Djarot Utomo sagte, wurde der Verdächtige am Freitag in Gewahrsam genommen, nachdem er mit einem Flugzeug aus Bangkok eingetroffen war. Die Zollbeamten vermuteten, dass er etwas in seinem Bauch haben könnte, woraufhin er durchleuchtet worden sei, hieß es. Utomo sagte, es seien elf weiße Kapseln mit Kokain in der Unterwäsche des Verdächtigen entdeckt worden. Sechs weitere hätten sich in seinem Magen befunden.

Mann wird von Schafbock attackiert und stirbt

Ein 80-jähriger Mann ist auf einer Wiese im baden-württembergischen Winnenden von einem Schafbock angegriffen und sehr schwer verletzt worden. In der Nacht zu Sonnabend erlag der Mann seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Senior sei am Freitag über den Zaun seines Grundstückes gestiegen, das er an einen Schafbesitzer verpachtet hatte, um Nüsse aufzusammeln. Nach dem ersten Angriff des Tieres stürzte der Mann. Beim Versuch, sich wieder aufzurichten, rammte ihn der Bock immer wieder. Eine Spaziergängerin sah den Vorfall und holte Hilfe. Das Tier ließ schließlich von seinem Opfer ab, der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.

Feuer in Ölraffinerie: Hunderte Anwohner fliehen

Im Nordosten Siziliens hat in einer Ölraffinerie in der Nacht zum Sonnabend ein gewaltiges Feuer gewütet. Die Feuerwehr brachte die Flammen in der Anlage von Milazzo nach eigenen Angaben „unter Kontrolle“, verletzt wurde niemand. Obwohl die Behörden zur Ruhe aufriefen und versicherten, es bestehe keine Gefahr, flohen noch in der Nacht hunderte Anwohner aus der Gegend, was zu langen Staus auf den Straßen führte. Das Feuer brach in der Nacht in einem 5000 Liter fassenden Tank aus, der aber nur zur Hälfte gefüllt war. Gegen Mittag waren die Flammen gelöscht, das Feuer werde aber weiterbrennen, bis der Treibstoff aufgebraucht sei, so die Feuerwehr.