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Vatikanstadt: Kinderpornos auf Computern von Erzbischof gefunden ++ Peru: Rettung von spanischem Höhlenforscher vorbereitet ++ Polen: Liebestolle Esel dürfen wieder zusammen sein

Kinderpornos auf Computern von Erzbischof gefunden

Der in dieser Woche unter Hausarrest gestellte Ex-Vatikanbotschafter Jozef Wesolowski soll etwa 100.000 kinder- und jugendpornografische Bilder und Videos aus dem Internet heruntergeladen haben. Zudem hätten die vatikanischen Ermittler Spuren von 45.000 gelöschten Fotos auf Computern entdeckt, die der Erzbischof nutzte, berichtet die Zeitung „Corriere della Sera“. Auf den Fotos seien Jungen zwischen 13 und 17 Jahren und Mädchen bei sexuellen Handlungen untereinander und mit Erwachsenen zu sehen. Der Vatikan suche nach Komplizen, die dem 66-jährigen Erzbischof während dessen Arbeit in der Dominikanischen Republik Kinder und Jugendliche zuführten.

Rettung von spanischem Höhlenforscher vorbereitet

Ein Höhlenforscher aus Spanien hat sich in Peru bei einem Absturz in einer unterirdischen Höhle schwer verletzt und hängt seit sieben Tagen 400 Meter unter der Erdoberfläche fest. Der Mann mit dem Namen Cecilio Lopez habe sich bei einem fünf Meter tiefen Fall in eine Schlucht der Inti-Machay-Höhle in der abgelegenen Amazonasregion im Süden Perus verletzt, sagte der Koordinator der Rettungseinsätze. Die Rettungsarbeiten zur Bergung von Lopez dauerten an. Ein Arzt sei zu dem Verunglückten hinabgestiegen. Lopez habe sich unter anderem Verletzungen an zwei Lendenwirbeln zugezogen, hieß es.

Liebestolle Esel dürfen wieder zusammen sein

Eine politische Eselei hat in Polen für Erheiterung gesorgt: Weil ein Eselpärchen im Zoo von Posen für den Geschmack einer konservativen Stadtabgeordneten zu häufig öffentlich kopulierte, wurden die beiden Tiere getrennt. Zwei empörte Mütter hatten die Politikerin Lidia Dudziak auf das Verhalten der Esel Napoleon und Antonina aufmerksam gemacht – das Eselgehege grenzt an einen Kinderspielplatz. Die Zooverwaltung ließ daraufhin ein Absperrgitter zwischen den Tieren aufstellen. In einer Internetpetition machten sich tausende Menschen für Napoleon und Antonina stark. Daraufhin gab die Zoodirektion nach: Die Esel sind wieder glücklich vereint.