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Nigeria: 115 Tote nach Einsturz von Kirchengebäude ++ USA: Eindringling ins Weiße Haus hatte 800 Schuss Munition ++ Deutschland: Missbrauchsvorwurf gegen Bamberger Klinikarzt

115 Tote nach Einsturz von Kirchengebäude

Die Zahl der Toten nach dem Einsturz eines Kirchengebäudes in der nigerianischen Küstenmetropole Lagos ist nach Behördenangaben auf mehr als hundert gestiegen. Der südafrikanische Katastrophenschutzminister Jeff Radebe sagte am Montag unter Berufung auf Rettungskräfte in Lagos, bislang seien 115 Menschen tot aus den Trümmern geborgen worden, darunter allein 84 Südafrikaner. Die nigerianischen Behörden befürchten, dass noch mehr Menschen unter den Trümmern des Gästehauses einer beliebten Megakirche in der Stadt begraben liegen. Das Unglück hatte sich vor zehn Tagen ereignet. Die Behörden gehen von 350 Besuchern der Kirche aus.

Eindringling ins Weiße Haus hatte 800 Schuss Munition

Der offenbar verwirrte Eindringling, der am Freitag mit einem Klappmesser bewaffnet ins Weiße Haus gelangt war, hatte 800 Schuss Munition in seinem Wagen gelagert. Außerdem fanden die Ermittler in dem unweit des US-Präsidentensitzes geparkten Auto zwei Beile und eine Machete, wie die Staatsanwaltschaft am Montag bei einer Gerichtsanhörung mitteilte. US-Präsident Barack Obama sprach dem für seine Sicherheit zuständigen Secret Service dennoch sein Vertrauen aus. Präsidentensprecher Josh Earnest sagte, dass Obama über den Vorfall zwar „besorgt“ sei. „Gleichzeitig hat der Präsident weiter volles Vertrauen in die Profis beim Secret Service.“

Missbrauchsvorwurf gegen Bamberger Klinikarzt

Der Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Patientinnen gegen einen Bamberger Klinikarzt hat sich erhärtet. Wie die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium mitteilten, soll der leitende Arzt der Klinik für Gefäßchirurgie zwölf Frauen im Alter von 17 bis 28 Jahren Beruhigungsmittel gespritzt haben, um sie willen- und erinnerungslos zu machen. Dann habe der 48-Jährige seine Opfer teilweise mehrfach missbraucht. Seine Taten habe er auf Bildern festgehalten. Alle auf den bisher ausgewerteten Datenträgern abgebildeten Frauen seien identifiziert und vernommen worden. Eine der Frauen, eine Medizinstudentin, hatte im August Anzeige erstattet.